Posts mit dem Label Alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 26. Jänner 2009

Jetzt, wo es ein paar Aufträge gut abgeschlossen oder am Fertigwerden sind, wende ich mich heute endlich dem Rufmord-Krimi zu. Ein Rohtext lag ja schon vor, doch ich kam zeitbedingt nicht zur weiteren Ausarbeitung.

Schließlich hatte ich Aufträge zu erledigen, selbst dann, als alle plötzlich Ferien machten. ;-) Dazu sind immer wieder Dinge zu tun für meinen Kriminalroman, der im Sommer 09 beim Gmeiner Verlag erscheinen wird. Und am Wochenende unterrichtete ich wieder einmal eine sehr nette Romanwerkstatt.

Aber heute, nach der Yogastunde, ist die Zeit reif für einen - natürlich nur auf dem Papier hingemeuchelten - Rufmord.

Nochmals der Hinweis: Das Wichtigste über mich und mein Schaffen flattert Ihnen ganz automatisch via Newsletter ins Postfach. Kurz, handlich, übersichtlich. Damit Sie keinen Workshop oder keine Lesung mehr versäumen.

Freitag, 2. Jänner 2009

Es geht ja doch auch anders im Scheichtum Al Wappla

Wir hierzulande sind ja gern fürs "Aufpudeln" (Aufregen) bekannt (wahlweise: belächelt). Doch im Scheichtum all Wappla scheint oft nur das Aufpudeln irgendwohin zu führen.

Jüngster Fall: Das vor 2 Monaten erworbene Handy, damals zu jenem österreichischen Unternehmen gewechselt, das sich besonders gern in Osteuropa engagiert (einkauft). Der Kauf war angenehm und von freundlichen Tönen begleitet.

Was danach kam, schien eine Neuauflage des Klassikers "Neukunden ja, danach ist uns alles wurscht" zu werden. Entspricht das Sony Ericcson Gerät doch nicht dem, wie man sich allgemein ein funktionstüchtiges Objekt der Telekommunikation vorstellen würde. (Akku nach kurzen Telefonaten leer, Akkuaufladen lässt Verbindung abbrechen, Tasten rot hinterlegt und nichts mehr möglich, nicht einmal ausschalten, usw.)

Man würde glauben, im Geschäft (Rotenturmstraße) würde der Kundin geholfen - wozu sonst sind die da? Weit gefehlt. Nein, Umtausch sei nicht möglich, weil nicht vorgesehen. Man müsse das Telefon zum Techniker schicken. Aber nein, ein Leihgerät könne man nicht herausgeben, weil Inventur (!) sei. Die höfliche Bitte, eine Ausnahme zu machen und das Gerät umzutauschen, verhallt - ebenso wie die Frage nach dem Geschäftsführer, um jene Bitte bewilligen zu lassen.

Dass ein unterbrochenes Gespräch keine Renommee in meinem Beruf als Journalistin ist - egal. "Sie können ja eh telefonieren." Auch dass ich wohl nicht täglich in Handyshop pilgern kann, um zu sehen, ob vielleicht zufällig ein Leihgerät verfügbar sei - ist dem Verkäuferlein ebenfalls egal.

Doch was geschah dann? Ein Kontakt zur Presseabteilung des Unternehmens wirkt Wunder: Man würde mir ein Leihgerät per Boten zustellen, alles, was ich tun müsse, sei, das defekte Gerät in ein Geschäft zu bringen.

Das ist doch schon mal ein Anfang... und das Leihgerät ist in der Tat wenige Stunden später da! Erstaunlich, dass ich das so erstaunlich finde ...

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Scheichtum Al Wappla - Revisited

Tja, im Scheichtum Al Wappla ist viel los. Stoff für Millionen von Daily Soaps, made in good old Vienna.

Nur so zum Beispiel ... aus der Fülle der Erlebnisse unter dem Motto "Mein Kunde, das unbekannte Wesen" oder auch "Was wollen Sie? Bei uns etwas kaufen? Guter Witz."

Es ist die Geschichte eines an sich harmlos erscheinenden Kauf einer neuen Winterjacke. Bei dem üblichen Ketten-Textil-Kram schon mal kein einfaches Unterfangen. Dann entdeckt: Eine preislich interessante Daunen-Jacke bei jener Kette, für die ein gewisser überalterter Ex-Fussball-Star Reklame macht.

Doch die Jacke, an sich warm, kuschelig und praktisch, lebt nur 1 Woche in ihrem Originalzustand. Dann geht ganz von alleine eine Naht kaputt - erste Gedanken: Aha, wo lassen die nähen? Und: Aha, so sieht es also innen aus. Nicht viel Spur von den angeblichen Daunen, stattdessen Filzzeug, dessen Konsistenz ich gar nicht näher wissen möchte.

Doch es kommt noch schräger. Ich mache mich, grummelnd vor Wut, auf den Weg zur Filiale - nicht gerade um die Ecke von mir zuhause. Das ganze am Samstag, an dem ich verdientermaßen einmal frei gehabt hätte.

Höflich weise ich auf die Reklamation hin. Antwort: "Wir werden die Jacke einschicken." Aha, ich stimme zu. Doch dann wissen die Verkäuferinnen nicht, wann ich sie wieder haben könne. Man werde mich anrufen.

Jetzt werde ich erstmals skeptisch. Ich frage, immer noch höflich, nach einem Umtausch der ganz offensichtlich mangelhaft verkauften Ware. Da müsse man den Chef fragen, sagt das Mädchen, das sich als Verkäuferin geriert, aber von Kunden ganz offensichtlich nicht das Geringste versteht. Noch immer könnte man mich als Kundin zurückgewinnen. Alles was ich möchte, ist, bei Minustemperaturen draußen die gekaufte Jacke zu nützen.

Ich warte. Endlich erreicht sie den Chef. Ihr Gesicht spricht Bände. Nein, man könne nicht umtauschen. Am Montag werde die Ware abgeholt - sie haben keine Schneiderei im Haus - und am Mittwoch sei sie wieder da. Wahrscheinlich. Aber man werde mich anrufen.

Wer jetzt glaubt, ich habe heute meine Jacke zurück bekommen, ist unverbesserlich optimistisch. Es kam kein Anruf. Vormittag habe ich selbst die Nummer der Filiale in Mariahilf gewählt, nach endlosem Läuten meldete sich eine angeödete Frauenstimme. Nein, die Jacke sei noch nicht da. Man würde mich doch eh anrufen ...

Ich frage, wie lange heute geöffnet sei - bis 14 Uhr.

Quizfragen:
Wie spät ist es jetzt? Und wer hat noch nicht angerufen?

Dienstag, 30. Dezember 2008

Paulo Coelho

Netter Beitrag von Autor Paulo Coelho in seinem Blog. Dort schreibt er unter dem Titel "A day at the mill" über die wohl allen Autorinnen und Autoren bekannte Tatsache, dass man zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich viele oder wenige Menschen um sich haben möchte ...

At the moment my life is a symphony made up of three different movements: “many people,” “some people,” and “hardly anybody.” Each of these movements lasts about four months a year; they often come together during the same month, but they never get mixed up.

“Many people” are those moments when I am in touch with the public, editors and journalists. “Some people” happens when I go to Brazil, meet my old friends, walk along Copacabana beach, attend the occasional social event, but as a rule I stay at home.

But today I just want to dwell a little on the “hardly anybody” movement.
Den ganzen Text lesen Sie >> hier.

Samstag, 27. Dezember 2008

Auftauchen - Krimi schreiben

Nachdem die allerdringendsten Arbeiten fürs erste erledigt sind, wende ich mich mit Freude Krimi 2 der geplanten neuen Serie zu. Dazu natürlich auch Planungen für das Erscheinen von Nummer 1, die wie schon beschrieben, im Juli 09 im Gmeiner Verlag erscheint. Letzte Korrekturen, Details überprüfen (lassen - dankbarerweise), Planungen für Präsentationen & PR.

Hat da noch jemand angemerkt, Multitasking sei eine Mär?!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Ruhe?

Ruhe hier im Blog? Das täuscht. Ich arbeite gerade an mehreren Baustellen gleichzeitig. Ein Auftrag, ein Buch "zu retten" für einen Verlag; diverse andere Texte zu verfassen.

Und ... mein Kriminalroman wird 2009 im Gmeiner Verlag erscheinen. Da gibt es auch so einiges zu planen, am Text zu bearbeiten, einige Fakten zu überprüfen.

Zudem werde ich ab 2009 auch die Funktion der Regionalbeauftragten der Mörderischen Schwestern in Österreich übernehmen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Schreib-Räume

Manche Autorinnen und Autoren sind berühmt-berüchtigt für den "vielen Kram" in ihren Schreibstuben. Doch es gibt einiges an Varianten - Fotograf Eamonn McCabe hat einige davon festgehalten.

Eine Slideshow gibt es auf BBC zu sehen.

Und in welchem Umfeld schreiben Sie?

Dienstag, 2. Dezember 2008

Text-Jonglage

Was, Sie wissen nicht, was Text-Jonglage ist? :-) Müssen Nicht-Schreiber auch nicht. ;-) Ich jongliere hier jedenfalls mit all den Texten und Manuskripten, die ich in Auftrag bekommen habe. Lauter höchst interessante Dinge, eines wie das andere. Fragt sich nur, warum alle immer vor dem Jahresende diesbezüglich munter werden?

Freitag, 21. November 2008

Es ist schon schwer im Scheichtum Al Wappla. Da geht der arme Scheich ins Internet, um einen Drucker für seine Schreibstube auszusuchen, weil das alte Gerät eingegangen ist. Es herrscht also dringender Bedarf! Drei Tage bis zur Lieferung, wird versprochen - spätestens Freitag könne man wieder alles drucken, was geschrieben würde. Das ist heute, aber: Alles, nur keine herantrabenden Kamele, die das Utensil zustellen würden. Auf Nachfrage beim Lieferanten heißt es: Oh, hoppla, irrtümlich wird der Gegenstand zu ihnen geliefert, ob man es abholen möchte? Nein, möchte der Scheich nicht, sonst wäre er längst zu dieser Einkaufsoase geritten, und zwar vor drei Tagen.

Ein Einzelfall? Im Gegenteil. Von Erlebnissen mit den diversen Handyanbietern zu schreiben, würde den Platz hier sprengen ...

Dienstag, 18. November 2008

Chaos?

Zu allem anderen ging jetzt auch noch mein Drucker unwiderruflich ein - er mag nicht mehr. Ausgerechnet bei Seite 13 - die Unterlagen für ein neues Projekt liegen also nur zum Teil gedruckt neben meinem Tisch. Kurzfristig Panik wegen meines heutigen Schreibworkshops ("Reportagen aus dem Leben"), üblicherweise gibt es die Übungen bzw. das Programm als Skriptum zum Sammeln. Dann habe ich in guter alter Manier in dem Ordner mit meinen alten Unterlagen geblättert, mich inspirieren lassen & dann das Programm für heute abend händisch notiert. Auch gut. Wir machen uns eh zu abhängig von den PCs. Das Skriptum gibt es dann eben ein anderes Mal. Der Workshop läuft ab heute 5 Wochen lang, jeweils am Dienstag, im Polycollege - www.polycollege.ac.at.

Dienstag, 11. November 2008

Der Alltag des Schreibens

Die letzte Woche mit all ihren vielen Aktivitäten hat wohl ein bissl Tribut gefordert - eine blöde Verkühlung limitiert mich jetzt. Es geht halbwegs, nur reden kann ich eher wenig und wenn dann mit Schmerzen. Musste daher einen Seminartag verschieben ... Nun kann sich die Autorin wenigstens aufs Schreiben konzentrieren. Es stehen schon wieder drei neue Projekte an, darunter ein Fachbuch, eine Biografie und ein Texterinnenjob fürs Internet, alles höchst spannend.

Freitag, 30. Mai 2008

"Helfen Sie mir aus Menschenfreundlichkeit" - Aus dem Alltag einer Schreiberin (7)

Es ist schon lustig. Wieder einmal erreicht mich die Nachricht einer Buch schreibenden Dame, diesmal via Xing. Diese Nachrichten kommen häufig. Die meisten Menschen glauben, es liege an den bösen Verlagshäusern sowie an fehlender Bekanntheit (unschön auch Vitamin P wie Protektion genannt) - nicht etwa am eigenen Manuskript.

Frau Schreib-Star: "Ich habe ein Buch geschrieben, jedoch diverse Absagen von Verlagshäusern bekommen."

Frau Schreib-Star erhofft sich also Hilfe. Von mir.

"Gerne", antworte ich (alias a.bu) und stelle gleich ein paar Fragen zu den bisherigen Verlagskontakten. Auch gebe ich zu Bedenken, dass jedes Jahr 90.000 neue Titel auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erscheinen. "Da muss Ihr WERK überzeugen. Ich gebe Ihnen gern Feedback. Für diesen ersten Schritt eines Schreibcoachings verrechne ich meist ein Honorar von fünf Arbeitsstunden."

Antwort von Frau Schreib-Star: "Da Sie offensichtlich am Geschäft interessiert sind, nicht an Hilfestellung im rein menschenfreundlichen Sinne, lehne ich allerdings Ihr freundliches Angebot ab."

Die Antwort bringt mich ins Grübeln... habe ich auf der Xing-Seite etwa die Bezeichnung "Sozialhilfe" überlesen? Oder steht da immer noch "Businessplattform"?

Samstag, 12. April 2008

Neue Fotos von Anni Bürkl

Öfters hörte Ihre sehr ergebene Blog-Autorin in letzter Zeit bei dem einen oder anderen Erstgespräch:
"Frau Bürkl?"
Eifriges Nicken meinerseits. "Ja, ich bin es!"
"Gut, dass ich Sie erkannt habe... Sie sehen ein bissl anders aus als auf Ihrem Bild!"

Grund genug für mich, neue Fotos auf meine Internetpräsenz zu stellen.
Sehen Sie selbst: www.texteundtee.at
Und... hätten Sie mich erkannt? ;-)

Mittwoch, 13. Februar 2008

"Schreibcoaching, hä?" - Aus dem Alltag einer Schreiberin (6)

"Schreibcoaching? Was ist das denn?" werde ich immer wieder gefragt. Hier ein Erfolgsbeispiel. Kontaktieren Sie mich für ein kostenfreies Erstgespräch! Sie erfahren, wie Sie mit Ihrem zukünftigen Buch mehr Bekanntheit erzielen - und damit mehr Erfolg bei Ihren Kunden haben - und damit - simsalabim - auch bessere Honorare. Ist doch schön, oder?

Ich lerne Frau Schreibfreak auf einer Veranstaltung kennen.

Frau Schreibfreak: "Ach Sie schreiben..."
a.bu: "Ja genau, ich schreibe Bücher..."

Frau Schreibfreak: "Bücher, das ist das Stichwort, ich will schon lange..."
a.bu: "Was denn?"
Frau Schreibfreak: "... ein Buch schreiben!"
a.bu: (gar nicht überrascht): "Ach so, worüber?"
Frau Schreibfreak: "...." (Es folgt eine genaue Erklärung des eigenen Fachgebiets und wie Frau Schreibfreak das eventuell in einem Buch niederschreiben möchte. Allerdings gibt es viele mögliche Themen für ein Buch, wenn sie ins Detail geht.)
a.bu: (jetzt sehr überrascht) "Sehr interessant. Welches Thema Sie anpacken, hängt auch von Ihrer eigenen Positionierung ab..."
Frau Schreibfreak: "Ja genau... Könnten mir bei der Konzeption und beim Schreiben helfen?"
a.bu: "Ja gern. "
Frau Schreibfreak: "Ich habe schon einige Ideen (erläutert diese) - aber ich benötige Feedback... einen Spiegel, um zu sehen, wie meine Ideen und mein Text wirken."
a.bu:
"Genau dafür bin ich da! Ich gebe Ihnen Rückmeldungen, nachdem ich Ihr Buchmanuskript oder Teile davon gelesen habe. Wir können über Ihr Konzept sprechen, ich helfe bei der Erstellung eines Exposees - haben Sie so etwas?"
Frau Schreibfreak: "Exposee? Was ist das?"
a.bu: "Das Exposee braucht der Verlag, um über Ihr Buchprojekt zu entscheiden."

Wir treffen uns danach zu einem Arbeitsgespräch. Wir vereinbaren eine monatliche Betreuungspauschale, bei der wir jede Woche 1 Stunde Kontakt haben - per E-Mail, Telefon oder in einem persönlichen Treffen. Diese Regelmäßigkeit hilft unbedingt beim Schreiben! In dieser Stunde besprechen wir aktuelle Ideen für das Konzept, ich schätze die Möglichkeiten bei Verlagen ein oder überarbeite Texte bzw. gebe Feedback dazu.

Der Erfolg ist messbar: Nach einigen Monaten Zusammenarbeit stehen Idee, Thema und Konzept, es gibt Probetexte - und ein Verlag ist auch bereits interessiert. Bingo!

Und jetzt sind Sie dran: Welchen Nutzen könnte ein eigenes Buchprojekt für Sie haben?
Kontaktieren Sie mich für ein erstes Gespräch - kostenfrei!
Sehen Sie sich meine bisherigen Erfolge an: >> www.texteundtee.at

Mittwoch, 19. Dezember 2007

So - Textrohbauten stehen

Sodala, schön langsam werden die textlichen Baustellen fertiggestellt, der Rohbau steht zumindest, dann die eine oder andere Adaption im Korrekturdurchgang noch schnell erledigt, Texte an Kunden geschickt (damit sie dort üppig abliegen können wahrscheinlich, bevor sie zu mir zurück kehren).
Gestern fand mein Schreibworkshop "Reportagen aus dem Leben" zum letzten Mal dieses Semester statt, es war wirklich eine interessante und interessierte, lebendige Gruppe. Ich bin schon gespannt, wie es im neuen Semester ab 19. Februar 2008 weitergeht. Alle Termine immer auf www.texteundtee.at

Schön langsam riecht es jetzt mehr nach "Ferien". Dieses nette alte Wort aus lang vergangener Schulzeit. Ich werde dann ab 15. Jänner wieder mit hoffentlich neuen Energien auftauchen!

Dienstag, 9. Oktober 2007

Auch dafür nützt das Internet

Wie es so ist: Abgabetermin eines größeren Artikels. Ich schleiche wie die Löwin um die Beute, probiere es von allen Seiten - und weiche immer wieder aus.

Abgabetermin also. Hmpf. Das übliche. Ich schleiche herum. Ich surfe herum. Jawoll, ich, ich!, ich surfe. Schlimm.

Früher hätt's das alles nicht gegeben. Früher gab's nämlich kein Internet.
Und keine Computer.
Und überhaupt.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Kunden, Kunden, .... Kunden?!

Dass "Kunden" manchmal etwas seltsam sein können, wissen wir.
Darüber jedoch habe ich mich zerkugelt:
Ein "Kundengespräch" auf Buch-Staben!
Zitat:
K: "Guten Tag, Sie sind doch Letorin." (Was soll das sein?)
FrauD: "Richtig. Um was geht's?"
K: "Ich habe Sie im Internet gefunden. Tolle Seite haben Sie da, genau das Richtige für mich. Also ich habe da eine Buchidee, die würde ich gerne machen."
FrauD: "Wie, machen. Schreiben?"
K: "Ja, und eben auch machen. Also ein Buch machen."

Freitag, 4. Mai 2007

Recherche ist machbar - Aus dem Alltag einer Schreiberin (5)

Lieblingsfrage von Erst-AuftraggeberInnen:
Frau Bürkl, wie machen Sie das eigentlich? Wie können Sie über mein Fachgebiet schreiben, ohne darin die Erfahrung zu haben, die ich mir im Lauf der Jahre erworben habe?
Ich liebe gute Fragen. Diese ist eine. :-) Deshalb hier meine Antwort aus langjähriger Erfahrung.

Wer es noch nicht weiß: Ich komme aus dem Journalismus. In der Welt der Medien gilt: Wir sind VermittlerInnen. Zwischen der Welt da draußen (= LeserInnen) und der Welt irgendwo anders draußen (= die Menschen, über die wir schreiben).

Für wen schreiben wir?

Ein Beispiel: Unternehmen reden gern über sich selbst. Die LeserInnen einer Wirtschaftszeitung wie dem Wirtschaftsblatt, bei dem ich gearbeitet habe, interessiert hingegen: Was gibt es Neues bei diesen Unternehmen & was hat dies mit mir zu tun?

Heute lasse ich mir daher von meinen KundInnen ganz simpel erklären: Worum geht es beim gewünschten Thema? Wen wollen sie erreichen? Wie tickt die Zielgruppe? Davon hängt dann der Stil ab.

Entweder schreibe ich dann einen neuen Text; oder ich erhalte einen Rohtext, den ich überarbeite. Gibt es Fragen zum Thema, frage ich nach & arbeite dann entsprechend weiter. Das ganze hat den Sinn: Meine KundInnen machen sich mit diesem Text verständlich. Und schreiben in der Folge nicht mehr an den LeserInnen vorbei.

Ein weiteres Beispiel:
Interessiert die Leute die Technik, die hinter einem CMS steckt? Oder doch mehr der Nutzen, den sie in der täglichen Arbeit mit dieser Software haben? Und die Summe, die sie dafür hinblättern müssen?

Ich vermittle also zwischen dem Fachwissen meiner KundInnen und den LeserInnen, die weniger oder auch gar kein Fachwissen haben, dieses aber verstehen sollen /wollen. Damit diese dann zB. genau jenes CMS-System kaufen, über das ich geschrieben habe.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Fragen ... kostet nichts?! - Aus dem Alltag einer Schreiberin (4)

Frau Bürkl... Hilfe! Könnten Sie mal über meinen Text drüberfliegen? Da hakt's...

So tönt es gern aus dem Computer, wenn wieder einmal ein SOS-Mail eingegangen ist.
Was soll's, ich schau mir ja immer gern an, wie & worüber andere schreiben. :-)

Häufig müßte ich fragen: Warum haben Sie mich nicht vorher gefragt?! Um das Schlimmste zu verhindern?

Dies gilt sehr oft für Möchtegern-Buchautoren und -autorinnen. Kein Verlag interessiert sich für ihre Ideen. Schnüff. Die Traurigkeit steigt mit jeder Ablehnung. Viele geraten in eine Gedankenfalle: Ist meine Idee wirklich nur Mist? Wie macht der XY das nur, der verkauft einen Bestseller nach dem anderen? Und seine Seminare sind immer ausgebucht, obwohl sie so teuer sind...

Lassen Sie mich als erfahrene Bücherfrau an Ihre Ideen.

Von mir erhalten Sie Feedback, das Sie zur Weiterarbeit inspiriert & Ihr Buchprojekt erfolgreich macht. Sie sparen sich Energieverlust durch Desinteresse & Ablehnung seitens der Verlage. Denn die Verlagswelt ist heute schnelllebiger denn je, da fragt & erklärt man nicht, warum Ihr Konzept nicht ins Programm passt.

Wenn Sie mehr wissen wollen, als in einem ablehnenden Formbrief steht - fragen Sie mich.
Ich gebe Ihnen Antworten auf diese Fragen:
  • Welches Potenzial hat Ihr Konzept?
  • Was ist die Grundidee für Ihr Buch?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Buch, das ihm die Chance zum Bestseller gibt?
  • Wie verkaufen Sie Ihre Ideen erfolgreich an einen guten Verlag?
  • Wie wecken Ihre Unterlagen (= Ihr Exposé) beim Verlag Interesse?
Gemeinsam feilen wir Ihre Ideen so toll aus, dass Ihr bevorzugter Verlag sagt:

"Ja, Herr Schreibchampion, dieses Buch machen wir!"

Sie können so - mit mir oder ohne mich - wirklich kreativ und erfolgreich weiter an Ihrem Buchprojekt arbeiten. Kontaktieren Sie mich jetzt: anni.buerkl @ texteundtee.at

Wer mit mir bereits Buch schreibt bzw. geschrieben hat, erfahren Sie hier:
>>Texte & Tee: Referenzen

Donnerstag, 19. April 2007

Briefing? Wozu denn Briefing? - Aus dem Alltag einer Schreiberin (3)

Kann ich, kann irgendjemand schreiben, ohne zu wissen, was...?

Neuer Kunde: "Frau Bürkl! Ich hätte gern!!! Einen Text!!!"
a.bu: "Aber gern, was denn genau?"
Neuer Kunde: "Ähm. Einen Text. Den ich dann... für ... verwenden kann."
a.bu: "Aha. Und was soll der erreichen? Wer soll ihn lesen und wo?"
Neuer Kunde: "Wieviel kostet das denn?"
a.bu: "Verraten Sie mir ein bißchen mehr?"
Neuer Kunde: "Ja, ähm. Nehmen Sie doch was von meiner Webseite und meine Sekretärin schickt Ihnen dann noch den alten Folder von 1999."

OK. Ich stelle ein Angebot. Anhand magerer Informationen, aber bitte. Diese kann ich ja noch später einholen. Man einigt sich über den Auftrag.

Als nächster Schritt steht bei mir immer das Briefing an. Da will ich von meinem Kunden Dinge wissen wie:
  • Worum soll es in dem Text gehen?
  • Wofür möchte er/sie den Text verwenden?
  • Wer ist die Zielgruppe? Wie jung/alt ist diese?
  • Was ist das Ziel des Textes?
  • Was sollen die LeserInnen anschließend tun? (ZB. meinen Kunden beauftragen; oder eine bestimmte Telefonnummer wählen; ...)
  • Wie soll der sprachliche Stil sein? Eher sachlich oder eher amüsant?
Aber... was passiert jetzt?
Neuer Kunde: "Briefing? Wozu brauchen Sie denn diese ganzen Informationen?"
a.bu: "Ein ausführliches Briefing dient der guten Konzeption meiner Texte. Ich kenne schließlich Ihr Unternehmen nur so weit, wie Sie mir darüber berichten. Je genauer Sie mich briefen - um so besser wird Ihnen mein Text zusagen. Weil er genau Ihre Anliegen treffen wird."

Naja. Häufig sehen die Leute dann ein, dass ein gutes Briefing am Anfang guter Texte steht. Wahrscheinlich bin ich schon bekannt dafür, dass ich stur "Konzept! Konzept" fordere. :-)

In den allerseltensten Fällen texte ich auf gut Glück. Und kann faktisch damit rechnen, dass dann folgendes passiert:
Neuer Kunde: "Frau Bürkl? Der Text ist aber nicht das, was ich wollte."

Was soll man darauf noch sagen ... ohne unhöflich zu werden?!

Klarerweise ist bei mir auch ein Korrekturdurchgang standardmäßig inbegriffen. Oder auch mehrere, wenn es vereinbart wurde. Doch das ist dann meist nur mehr relativ sinnlose Kosmetik...
Mehr über meine Art, gewinnbringend für Sie zu texten, erfahren Sie hier:
>> Texte & Tee - Redaktion

Und hier können Sie in der Liste der Kunden schmökern, die mein Briefing erfolgreich überstanden :-) haben:
>> Texte & Tee - Referenzen