Kriminalistisch forschend geht es weiter. Am letzten Krimiautorinnen-Stammtisch hatten wir die Freude, mit einer Berufsdetektivin zu sprechen - und erfuhren zum Beispiel, dass eine Beschattung selten so easy wie bei TV-Matula vor sich geht, der auch noch immer den passenden Parkplatz findet! Und dass Wien offenbar weiter ein sicheres Pflaster ist, denn Waffen kommen so gut wie nie zum Einsatz...
Eine Nachbetrachtung zum Odenwald durfte nicht fehlen, bei der auch "meine" berühmte Kirchturmuhr zu Ehren kam - diese befand sich etwa 50 Meter Luftlinie von meiner Unterkunft - und sie schlug ab 6 Uhr früh viertelstündlich (!!!). Was das für literarisch mordende Nachteulen bedeutet, kann man sich leicht vorstellen (vor allem das Aussehen am Tag danach, *autsch*). Wahrscheinlich aber gibt es hier einen ursächlichen Zusammenhang zu den Öffnungszeiten bzw. Sperrstunden der Wirte in der Gegend... um noch eine Mütze Schlaf zu bekommen, bevor es am Morgen wieder heißt: Aufstehen und fleißig schaffen!
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Samstag, 20. September 2008
Dienstag, 29. Jänner 2008
Wenn die Texte lektoriert werden...
Wenn eine selbst als Lektorin arbeitet & dann ihre Texte für ein Buch von Verlagsseite lektoriert werden... kann das ausarten. Genauso geht es mir im Moment: mein Manuskript "Böhmisches Wien" (ehemals: "Tschechisches Wien") ist im Lektorat. Heute eine Stunde Telefonat über offene Wissensfragen. Jetzt recherchiere ich seit Stunden den Dingen nach. Manches ist in meinen Unterlagen aufzufinden (und wurde aufgrund der knapp bemessenen Kapitel nicht erwähnt) ; anderes muss neu recherchiert werden. Etc. etc. Und über das Ganze soll ich den Überblick behalten. Wie heißt es so schön? NAAAAAJA.
Wenn das Buch dann hier ist, werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr an all dies erinnern. Ist doch schön, dieser Ausblick. Ich weiß es, es war auch bei anderen Büchern (wie "Karriere bei den Nachbarn") oder Projekten so. Im Moment des Erfolges ist das Drama seines Entstehens weg. Vielleicht noch rationell erzählbar, aber nicht mehr.
Wenn das Buch dann hier ist, werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr an all dies erinnern. Ist doch schön, dieser Ausblick. Ich weiß es, es war auch bei anderen Büchern (wie "Karriere bei den Nachbarn") oder Projekten so. Im Moment des Erfolges ist das Drama seines Entstehens weg. Vielleicht noch rationell erzählbar, aber nicht mehr.
Montag, 10. Dezember 2007
Schreibfantasien im grauen Wien
Und schon wieder sind 9 Tage seit dem letzten Eintrag vergangen. Nur so viel: Hier wird kreativ geschrieben, dass der PC (fast!) raucht. (Das täte mir fehlen, so in der Jahresend-Hektik!)
Gerade recherchiere ich einige Fakten zu meinem neuen Kriminalroman - und das regt die Inspiration an. Ich habe da so eine Liste ganz vorne im Ordner. Darauf werden alle offenen Fragen und fehlendes Wissen notiert. In Stichworten. Später kann ich dann die Liste durchgehen und erforschen oder nachfragen, was mir noch fehlt.
Sitze ich ganz ohne Idee da, das Schreiben juckt aber gewissermaßen in den Fingerspitzen, dann schaue ich diese Liste an. Fange mit der Recherche zu einem Thema an. Bis mich eine Sache so in den Klauen hat, Feuer fängt, dass ich damit an meinen Texten zündeln kann.
Gerade recherchiere ich einige Fakten zu meinem neuen Kriminalroman - und das regt die Inspiration an. Ich habe da so eine Liste ganz vorne im Ordner. Darauf werden alle offenen Fragen und fehlendes Wissen notiert. In Stichworten. Später kann ich dann die Liste durchgehen und erforschen oder nachfragen, was mir noch fehlt.
Sitze ich ganz ohne Idee da, das Schreiben juckt aber gewissermaßen in den Fingerspitzen, dann schaue ich diese Liste an. Fange mit der Recherche zu einem Thema an. Bis mich eine Sache so in den Klauen hat, Feuer fängt, dass ich damit an meinen Texten zündeln kann.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Blogkarneval: Recherche
Soll ja nicht heißen, dass die Gastgeberin des Karnevals selbst nichts zum Thema "Internet & AutorInnen" verfasst.
Hier also ein paar Gedanken zum Thema Recherche. Da gibt es im Internet zwei Möglichkeiten: Kontaktsuche oder Informationssuche.
Als ich meinen Kriminalroman „arbeits/los“ schrieb, brauchte ich Informationen über das österreichische Rechtssystem und wie eine Klage wegen übler Nachrede üblicherweise vonstatten geht. Ich suchte also im Internet nach Adressen von Anwaltskanzleien, und kontaktierte eine Anwältin – diese hielt meine Fragen zunächst für vorgeschoben: Ich konnte sie erst nach und nach überzeugen, dass ich NICHT selbst so eine Geschichte vor bzw. am Hals habe.
Man kann natürlich auch direkt im Internet Informationen finden (nicht nur Kontakte, die man auf mögliche Informationen ansprechen kann). So gibt es die Seite über Handlungsorte, auf denen wir etwas über die Orte in literarischen Werken erfahren können.
Link: http://www.handlungsreiseblog.de
Eine interessante Idee ist die Seite der „Polizei Poeten“: PolizistInnen schreiben über Erlebtes, mehrere Bücher kamen dabei bereits heraus.
Link: http://www.polizei-poeten.de
Hier also ein paar Gedanken zum Thema Recherche. Da gibt es im Internet zwei Möglichkeiten: Kontaktsuche oder Informationssuche.
Als ich meinen Kriminalroman „arbeits/los“ schrieb, brauchte ich Informationen über das österreichische Rechtssystem und wie eine Klage wegen übler Nachrede üblicherweise vonstatten geht. Ich suchte also im Internet nach Adressen von Anwaltskanzleien, und kontaktierte eine Anwältin – diese hielt meine Fragen zunächst für vorgeschoben: Ich konnte sie erst nach und nach überzeugen, dass ich NICHT selbst so eine Geschichte vor bzw. am Hals habe.
Man kann natürlich auch direkt im Internet Informationen finden (nicht nur Kontakte, die man auf mögliche Informationen ansprechen kann). So gibt es die Seite über Handlungsorte, auf denen wir etwas über die Orte in literarischen Werken erfahren können.
Link: http://www.handlungsreiseblog.de
Eine interessante Idee ist die Seite der „Polizei Poeten“: PolizistInnen schreiben über Erlebtes, mehrere Bücher kamen dabei bereits heraus.
Link: http://www.polizei-poeten.de
Freitag, 12. Oktober 2007
Blog-Karneval: Beitrag von Suzanne Réko
Die neueste Teilnehmerin am Blogkarneval, Suzanne Réko, benützte diesen, um sich nach längerem in ihrem Blog zurück zu melden.
Auszug aus ihrem Statement:
Auszug aus ihrem Statement:
Das Internet ist für mich als Autor ein wahrer Segen und nicht mehr wegzudenken. Vor allem für Recherchezwecke ist es ein gigantischer Fundus an Informationen.Ein kritischer Denkanstoß schließlich:
(...) Eine besondere Erfahrung in diesem Zusammenhang war für mich auch ein kurzer E-Mail-Wechsel mit einem Nachfahren einer geschichtlichen Person, die in einem meiner Bücher erwähnt wird. Er kam auf meine Homepage und schrieb mir …
Der ganze Beitrag ist hier: Suzanne Réko
(...) für mich ist Literatur, sind Bücher die ich schreibe, kein Business. Leider wird es von vielen Verlagen als Geschäft gesehen (muss es wahrscheinlich auch) und immer mehr amerikanische Bestseller übersetzt, was der deutschsprachigen Literatur nicht wirklich dienlich ist.
Freitag, 1. Juni 2007
Die Antwort ist: NEIN
Was aber ist die Frage, auf die ich so reagiere?
"Ist das Ihre Geschichte?"
Gestellt von netten Menschen, die "arbeits/los" gelesen haben.
Auch bei manchen meiner Figuren in der Geschichte heißt es: "Du, den kenn ich!"
Hm.
Wie oft muss ich wohl betonen, dass dieser Krimi fiktiv ist?
Was würde das andernfalls für mich heißen?
Dass niemand vor der Ermordung sicher ist?!
:-)
"Ist das Ihre Geschichte?"
Gestellt von netten Menschen, die "arbeits/los" gelesen haben.
Auch bei manchen meiner Figuren in der Geschichte heißt es: "Du, den kenn ich!"
Hm.
Wie oft muss ich wohl betonen, dass dieser Krimi fiktiv ist?
Was würde das andernfalls für mich heißen?
Dass niemand vor der Ermordung sicher ist?!
:-)
Donnerstag, 17. Mai 2007
Wissensportal für Autoren und Autorinnen
Im Autorenforum.de gibt es ein Wissensportal für Autoren und Autorinnen. Dort gibt etwa Krimi-Autorin und Kriminalkommissarin Nikola Hahn Auskünfte darüber, wie es mit der Leichenstarre im Schnee aussieht. Der studierte Historiker und Autor Titus Müller spricht über die Genauigkeit bei der Recherche historischer Details...
Die Frage ist - ob wir alle diese Dinge so genau wissen wollen, bevor ein potenzielles Buch erscheint?!
Die Frage ist - ob wir alle diese Dinge so genau wissen wollen, bevor ein potenzielles Buch erscheint?!
Freitag, 4. Mai 2007
Recherche ist machbar - Aus dem Alltag einer Schreiberin (5)
Lieblingsfrage von Erst-AuftraggeberInnen:
Wer es noch nicht weiß: Ich komme aus dem Journalismus. In der Welt der Medien gilt: Wir sind VermittlerInnen. Zwischen der Welt da draußen (= LeserInnen) und der Welt irgendwo anders draußen (= die Menschen, über die wir schreiben).
Für wen schreiben wir?
Ein Beispiel: Unternehmen reden gern über sich selbst. Die LeserInnen einer Wirtschaftszeitung wie dem Wirtschaftsblatt, bei dem ich gearbeitet habe, interessiert hingegen: Was gibt es Neues bei diesen Unternehmen & was hat dies mit mir zu tun?
Heute lasse ich mir daher von meinen KundInnen ganz simpel erklären: Worum geht es beim gewünschten Thema? Wen wollen sie erreichen? Wie tickt die Zielgruppe? Davon hängt dann der Stil ab.
Entweder schreibe ich dann einen neuen Text; oder ich erhalte einen Rohtext, den ich überarbeite. Gibt es Fragen zum Thema, frage ich nach & arbeite dann entsprechend weiter. Das ganze hat den Sinn: Meine KundInnen machen sich mit diesem Text verständlich. Und schreiben in der Folge nicht mehr an den LeserInnen vorbei.
Ein weiteres Beispiel:
Interessiert die Leute die Technik, die hinter einem CMS steckt? Oder doch mehr der Nutzen, den sie in der täglichen Arbeit mit dieser Software haben? Und die Summe, die sie dafür hinblättern müssen?
Ich vermittle also zwischen dem Fachwissen meiner KundInnen und den LeserInnen, die weniger oder auch gar kein Fachwissen haben, dieses aber verstehen sollen /wollen. Damit diese dann zB. genau jenes CMS-System kaufen, über das ich geschrieben habe.
Frau Bürkl, wie machen Sie das eigentlich? Wie können Sie über mein Fachgebiet schreiben, ohne darin die Erfahrung zu haben, die ich mir im Lauf der Jahre erworben habe?Ich liebe gute Fragen. Diese ist eine. :-) Deshalb hier meine Antwort aus langjähriger Erfahrung.
Wer es noch nicht weiß: Ich komme aus dem Journalismus. In der Welt der Medien gilt: Wir sind VermittlerInnen. Zwischen der Welt da draußen (= LeserInnen) und der Welt irgendwo anders draußen (= die Menschen, über die wir schreiben).
Für wen schreiben wir?
Ein Beispiel: Unternehmen reden gern über sich selbst. Die LeserInnen einer Wirtschaftszeitung wie dem Wirtschaftsblatt, bei dem ich gearbeitet habe, interessiert hingegen: Was gibt es Neues bei diesen Unternehmen & was hat dies mit mir zu tun?
Heute lasse ich mir daher von meinen KundInnen ganz simpel erklären: Worum geht es beim gewünschten Thema? Wen wollen sie erreichen? Wie tickt die Zielgruppe? Davon hängt dann der Stil ab.
Entweder schreibe ich dann einen neuen Text; oder ich erhalte einen Rohtext, den ich überarbeite. Gibt es Fragen zum Thema, frage ich nach & arbeite dann entsprechend weiter. Das ganze hat den Sinn: Meine KundInnen machen sich mit diesem Text verständlich. Und schreiben in der Folge nicht mehr an den LeserInnen vorbei.
Ein weiteres Beispiel:
Interessiert die Leute die Technik, die hinter einem CMS steckt? Oder doch mehr der Nutzen, den sie in der täglichen Arbeit mit dieser Software haben? Und die Summe, die sie dafür hinblättern müssen?
Ich vermittle also zwischen dem Fachwissen meiner KundInnen und den LeserInnen, die weniger oder auch gar kein Fachwissen haben, dieses aber verstehen sollen /wollen. Damit diese dann zB. genau jenes CMS-System kaufen, über das ich geschrieben habe.
Donnerstag, 19. April 2007
Briefing? Wozu denn Briefing? - Aus dem Alltag einer Schreiberin (3)
Kann ich, kann irgendjemand schreiben, ohne zu wissen, was...?
Neuer Kunde: "Frau Bürkl! Ich hätte gern!!! Einen Text!!!"
a.bu: "Aber gern, was denn genau?"
Neuer Kunde: "Ähm. Einen Text. Den ich dann... für ... verwenden kann."
a.bu: "Aha. Und was soll der erreichen? Wer soll ihn lesen und wo?"
Neuer Kunde: "Wieviel kostet das denn?"
a.bu: "Verraten Sie mir ein bißchen mehr?"
Neuer Kunde: "Ja, ähm. Nehmen Sie doch was von meiner Webseite und meine Sekretärin schickt Ihnen dann noch den alten Folder von 1999."
OK. Ich stelle ein Angebot. Anhand magerer Informationen, aber bitte. Diese kann ich ja noch später einholen. Man einigt sich über den Auftrag.
Als nächster Schritt steht bei mir immer das Briefing an. Da will ich von meinem Kunden Dinge wissen wie:
Neuer Kunde: "Briefing? Wozu brauchen Sie denn diese ganzen Informationen?"
a.bu: "Ein ausführliches Briefing dient der guten Konzeption meiner Texte. Ich kenne schließlich Ihr Unternehmen nur so weit, wie Sie mir darüber berichten. Je genauer Sie mich briefen - um so besser wird Ihnen mein Text zusagen. Weil er genau Ihre Anliegen treffen wird."
Naja. Häufig sehen die Leute dann ein, dass ein gutes Briefing am Anfang guter Texte steht. Wahrscheinlich bin ich schon bekannt dafür, dass ich stur "Konzept! Konzept" fordere. :-)
In den allerseltensten Fällen texte ich auf gut Glück. Und kann faktisch damit rechnen, dass dann folgendes passiert:
Neuer Kunde: "Frau Bürkl? Der Text ist aber nicht das, was ich wollte."
Was soll man darauf noch sagen ... ohne unhöflich zu werden?!
Klarerweise ist bei mir auch ein Korrekturdurchgang standardmäßig inbegriffen. Oder auch mehrere, wenn es vereinbart wurde. Doch das ist dann meist nur mehr relativ sinnlose Kosmetik...
Neuer Kunde: "Frau Bürkl! Ich hätte gern!!! Einen Text!!!"
a.bu: "Aber gern, was denn genau?"
Neuer Kunde: "Ähm. Einen Text. Den ich dann... für ... verwenden kann."
a.bu: "Aha. Und was soll der erreichen? Wer soll ihn lesen und wo?"
Neuer Kunde: "Wieviel kostet das denn?"
a.bu: "Verraten Sie mir ein bißchen mehr?"
Neuer Kunde: "Ja, ähm. Nehmen Sie doch was von meiner Webseite und meine Sekretärin schickt Ihnen dann noch den alten Folder von 1999."
OK. Ich stelle ein Angebot. Anhand magerer Informationen, aber bitte. Diese kann ich ja noch später einholen. Man einigt sich über den Auftrag.
Als nächster Schritt steht bei mir immer das Briefing an. Da will ich von meinem Kunden Dinge wissen wie:
- Worum soll es in dem Text gehen?
- Wofür möchte er/sie den Text verwenden?
- Wer ist die Zielgruppe? Wie jung/alt ist diese?
- Was ist das Ziel des Textes?
- Was sollen die LeserInnen anschließend tun? (ZB. meinen Kunden beauftragen; oder eine bestimmte Telefonnummer wählen; ...)
- Wie soll der sprachliche Stil sein? Eher sachlich oder eher amüsant?
Neuer Kunde: "Briefing? Wozu brauchen Sie denn diese ganzen Informationen?"
a.bu: "Ein ausführliches Briefing dient der guten Konzeption meiner Texte. Ich kenne schließlich Ihr Unternehmen nur so weit, wie Sie mir darüber berichten. Je genauer Sie mich briefen - um so besser wird Ihnen mein Text zusagen. Weil er genau Ihre Anliegen treffen wird."
Naja. Häufig sehen die Leute dann ein, dass ein gutes Briefing am Anfang guter Texte steht. Wahrscheinlich bin ich schon bekannt dafür, dass ich stur "Konzept! Konzept" fordere. :-)
In den allerseltensten Fällen texte ich auf gut Glück. Und kann faktisch damit rechnen, dass dann folgendes passiert:
Neuer Kunde: "Frau Bürkl? Der Text ist aber nicht das, was ich wollte."
Was soll man darauf noch sagen ... ohne unhöflich zu werden?!
Klarerweise ist bei mir auch ein Korrekturdurchgang standardmäßig inbegriffen. Oder auch mehrere, wenn es vereinbart wurde. Doch das ist dann meist nur mehr relativ sinnlose Kosmetik...
Mehr über meine Art, gewinnbringend für Sie zu texten, erfahren Sie hier:
>> Texte & Tee - Redaktion
Und hier können Sie in der Liste der Kunden schmökern, die mein Briefing erfolgreich überstanden :-) haben:
>> Texte & Tee - Referenzen
Montag, 19. Februar 2007
Gelinkt - Sisters in Crime
Die SISTERS in CRIME sind eine Vereinigung von Krimi-Schrifstellerinnen.
Interessant und hilfreich beim Schreiben, aber auch Lesen ;-) von Krimis ist ihre Linksammlung:
http://www.sinc.de/links/links.html
Interessant und hilfreich beim Schreiben, aber auch Lesen ;-) von Krimis ist ihre Linksammlung:
http://www.sinc.de/links/links.html
Mittwoch, 14. Februar 2007
WAS statt WIE - oder: Wo bitte geht's hier zur Geschichte?
Ich stelle es immer wieder fest - auch auf Webseiten von TexterInnen: Das WIE der Texte steht im Vordergrund. Da wird um Formulierungen gefeilscht, von griffigen Überschriften fabuliert, auf Füllwörter "geschumpfen"und so weiter. Vor lauter schreiberischem Handwerk gerät eine Sache all zu oft in den Hintergrund:
Dies ist ein sehr üblicher Fehler in der Pressearbeit - Texte und Aussendungen werden en masse produziert. Aber haben Sie auch eine Geschichte?
JournalistInnen wollen Geschichten - gute Geschichten. Keine Werbung!! Versenden Sie auf keinen Fall Muster-Werbematerial, das Sie schon in der Schublade haben, wenn Sie nach Informationen zu Ihrem Unternehmen gefragt werden!
Überprüfen Sie einmal Ihre nächste PR-Aktion im Hinblick darauf. Fragen Sie sich beispielsweise:
Wo bitte ist die Geschichte?
Dies ist ein sehr üblicher Fehler in der Pressearbeit - Texte und Aussendungen werden en masse produziert. Aber haben Sie auch eine Geschichte?
Geschichte kommt von Geschehen.
JournalistInnen wollen Geschichten - gute Geschichten. Keine Werbung!! Versenden Sie auf keinen Fall Muster-Werbematerial, das Sie schon in der Schublade haben, wenn Sie nach Informationen zu Ihrem Unternehmen gefragt werden!
Überprüfen Sie einmal Ihre nächste PR-Aktion im Hinblick darauf. Fragen Sie sich beispielsweise:
- Was ist Ihre Geschichte? Worum geht es?
- Wer sind die handelnden Personen Ihrer Geschichte? Können sie etwas sagen ? (-->Zitate!)
- Was geschieht in Ihrer Geschichte? Was ist daran neu? Ungewöhnlich?
- Beantwortet Ihre Geschichte folgende 5 klassischen W: Wer, Was, Wann, Wo, Warum?
Stichworte:
Business-Blog-Karneval,
PR,
PR-Text,
Presseaussendung,
Recherche,
Schreiben,
Storys,
Texte
Samstag, 10. Februar 2007
Wo informiere ich mich?
Woher kommen eigentlich meine Informationen? Das fragen sich zur Zeit etwa Jörg Weisner oder Martina Bloch im Akquise-Blog. Gute Idee, selbst Rückschau zu halten!
Heute:
- Persönlicher Kontakt. Ich werde zB. mit einem interessanten Thema angesprochen oder es gibt spannende persönliche Diskussionen.
- Radio: Vor allem Ö1. Nachrichten stündlich; Features und Reportagen.
- Ich lese österreichische und internationale Medien online - siehe meine Linkliste!
- Ich gehe in Bibliotheken und lese dort ausländische Zeitungen.
- Ich verfolge Online-Diskussionen zu bestimmten Themen/Themenbereichen.
Vor 10 Jahren - das war dann Mitte der Neunzigerjahre, um das einmal explizit zu sagen:
- Teletext im Fernsehen
- Fernsehnachrichten und Diskussionen
- Tageszeitungen als Papierausgaben - in Bibliotheken oder erworben.
Tatsächlich - vieles hat sich geändert. Ob das auch bei jüngeren Menschen oder älteren der Fall ist? Sind wir Über-Dreissig-Jährigen eine Generation des Dazwischen, des Übergangs? Wie ist das bei Ihnen?
Heute:
- Persönlicher Kontakt. Ich werde zB. mit einem interessanten Thema angesprochen oder es gibt spannende persönliche Diskussionen.
- Radio: Vor allem Ö1. Nachrichten stündlich; Features und Reportagen.
- Ich lese österreichische und internationale Medien online - siehe meine Linkliste!
- Ich gehe in Bibliotheken und lese dort ausländische Zeitungen.
- Ich verfolge Online-Diskussionen zu bestimmten Themen/Themenbereichen.
Vor 10 Jahren - das war dann Mitte der Neunzigerjahre, um das einmal explizit zu sagen:
- Teletext im Fernsehen
- Fernsehnachrichten und Diskussionen
- Tageszeitungen als Papierausgaben - in Bibliotheken oder erworben.
Tatsächlich - vieles hat sich geändert. Ob das auch bei jüngeren Menschen oder älteren der Fall ist? Sind wir Über-Dreissig-Jährigen eine Generation des Dazwischen, des Übergangs? Wie ist das bei Ihnen?
Donnerstag, 9. Februar 2006
weiter schreiben
und da bin ich wieder, frisch retour von einem "lokalaugenschein" bei der hiesigen kriminalpolizei. sehr erfrischend, sehr interessant! viel wissen!
jetzt kann ich also die krimihandlung in meinem roman konkret gestalten und vorantreiben. *das wird aber ein mords-spass". :-)))
auch im redaktionellen teil meiner arbeit gehts dahin - neue anfragen für interessante buchprojekte, pressearbeit, ...
ansonsten freue ich mich auf einen textinen-besuch aus deutschland...!
jetzt kann ich also die krimihandlung in meinem roman konkret gestalten und vorantreiben. *das wird aber ein mords-spass". :-)))
auch im redaktionellen teil meiner arbeit gehts dahin - neue anfragen für interessante buchprojekte, pressearbeit, ...
ansonsten freue ich mich auf einen textinen-besuch aus deutschland...!
Montag, 16. Jänner 2006
recherche + netzwerken?
ein kalter morgen in wien, -3°C sagte die anzeige am praterstern, als ich mich zwecks motivation und geistiger erfrischung zu einem praterspaziergang aufmachte.
es war so kalt, das mein geist wirklich aufgewacht ist!
mein roman blüht... ich versuche dzt., den teil 2 (von 3 total) fertig zu überarbeiten.
dazu suchte ich eine recherchequelle für rechtssachen, gerichte usw. - und fand sie in der auskunftsfreudigen rechtsanwältin dr. ursula xell-skreiner (www.rechtsanwaeltin.at).
wunderbar! nun habe ich den eindruck, die eckdaten stimmen - und die sache bekommt hand und fuss. :-)
und dann folgte das PS: netzwerken par excellence. wunderbar !
es war so kalt, das mein geist wirklich aufgewacht ist!
mein roman blüht... ich versuche dzt., den teil 2 (von 3 total) fertig zu überarbeiten.
dazu suchte ich eine recherchequelle für rechtssachen, gerichte usw. - und fand sie in der auskunftsfreudigen rechtsanwältin dr. ursula xell-skreiner (www.rechtsanwaeltin.at).
wunderbar! nun habe ich den eindruck, die eckdaten stimmen - und die sache bekommt hand und fuss. :-)
und dann folgte das PS: netzwerken par excellence. wunderbar !
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