Montag, 12. Jänner 2009

Neues über Anni Bürkl und Texte & Tee

Wer immer auf aktuellem Stand bleiben möchte, sei zu meinem Newsletter "Schreib-Impuls" eingeladen. Am besten gleich hier anmelden auf der Webseite anmelden:


Alle Termine für meine Lesungen oder Buchneuerscheinungen schicke ich nur dort aus. Private Mails mit diesen Infos versende ich nicht mehr, das ist für mich nicht mehr zu handhaben. (Wem habe ich was geschickt, wem nicht ...? Einer bekommt's mehrfach, die andere gar nicht. Und alle sind dann sauer auf mich. Dabei wollten sie immer alles wissen. Oder so. Kennst man ja ...?)

Montag, 5. Jänner 2009

Im Fluss sein beim Schreiben

Hannelore Vonier schreibt auf "Rette sich wer kann" etwas sehr Interessantes über Zeit bzw. Zeitlosigkeit, das sich beim Schreiben umsetzen lässt:

Oder denke an das moderne Wort “Workflow” - Arbeitsfluss. Wenn dein Workflow bei einer Aufgabe unterbrochen wird, musst du Konzentration und Energie aufwenden, um wieder “rein zu kommen”. Abgesehen davon, dass deine Produktivität verzögert wird, kann es sich äußerst unangenehm anfühlen, je nachdem, wie konzentriert du warst. Du erlebst Frustration. Ich spreche nicht nur von Workflow bei der Arbeit (zum Gelderwerb), sondern vor allem in deinem Leben.

Ein Kind, das versunken eine Sandburg baut, erlebt Frustration, wenn es mitten drin zu etwas anderem gerufen wird. Es befindet sich in einem bestimmten Bewusstseinszustand, der es uns erlaubt höchst kreativ und innovativ und bei uns selbst zu sein. Man kann diesen Zustand als Trance bezeichnen.

Trance kennt keine Zeit

Trance erleben wir in verschiedenen Abstufungen von Intensität. Trance verträgt sich nicht mit dem Konzept Zeit, denn während dieser “Versunkenheit” erleben wir keine Zeit.

Wird unser trancehafter Handlungsfluss gestört, so entspricht das dem Aufwecken aus dem Schlaf. Ständiges Aufwecken wird als Foltermethode bei Gefangenen angewendet. Über Unterbrechungen im Workflow regt sich niemand auf - es passiert ständig und gilt als normal.

Schon erkannt? Schon umgesetzt? Wie? Nützen Sie die Kommentarfunktion!

Den Artikel komplett lesen kann man hier: http://rette-sich-wer-kann.com

Dogudan im Kurier-Interview

Höchst spannendes Kurier-Interview: DO&CO-Chef Attila Dogudan fordert im Wirtschaftsleben eine Rückbesinnung auf normaleWerte - er nichts von Jammern und will die Chancen aus der Krise nutzen.

Wie sehr bedauern Sie es, dass die hohen Wachstumsraten in der Wirtschaft jetzt einmal vorbei sind?

Nach dem Wachstumswahn der vergangenen 10, 15 Jahre überhaupt nicht. Wer nicht zweistellig gewachsen ist, war ein Vollidiot. Alle haben gesagt, der ist ein schlechter Unternehmer und der wurde von den Analysten und vom Markt bestraft. Aktien solcher Unternehmen wurden einfach nicht gekauft. Stattdessen wurden Luftschlösser gebaut und völlig irrwitzige Projektionen entworfen. Wenn man mit viel Arbeit nur fünf Prozent verdienen kann, kann ich nicht mit der Veranlagung meines Geldes über zehn Jahre hinweg 20 bis 30 Prozent pro Jahr verdienen. Dass solche Blasen platzen müssen, war eh klar. Die Menschen müssen sich wieder auf normale Werte zurückbesinnen.
Das Interview nachlesen auf Kurier.at

Professionellster Ghostwriter Wiens

Das ist schön - in Google bin ich auf Platz 1 bei der Eingabe "professioneller Ghostwriter Wien".

http://www.google.at

Freitag, 2. Jänner 2009

Es geht ja doch auch anders im Scheichtum Al Wappla

Wir hierzulande sind ja gern fürs "Aufpudeln" (Aufregen) bekannt (wahlweise: belächelt). Doch im Scheichtum all Wappla scheint oft nur das Aufpudeln irgendwohin zu führen.

Jüngster Fall: Das vor 2 Monaten erworbene Handy, damals zu jenem österreichischen Unternehmen gewechselt, das sich besonders gern in Osteuropa engagiert (einkauft). Der Kauf war angenehm und von freundlichen Tönen begleitet.

Was danach kam, schien eine Neuauflage des Klassikers "Neukunden ja, danach ist uns alles wurscht" zu werden. Entspricht das Sony Ericcson Gerät doch nicht dem, wie man sich allgemein ein funktionstüchtiges Objekt der Telekommunikation vorstellen würde. (Akku nach kurzen Telefonaten leer, Akkuaufladen lässt Verbindung abbrechen, Tasten rot hinterlegt und nichts mehr möglich, nicht einmal ausschalten, usw.)

Man würde glauben, im Geschäft (Rotenturmstraße) würde der Kundin geholfen - wozu sonst sind die da? Weit gefehlt. Nein, Umtausch sei nicht möglich, weil nicht vorgesehen. Man müsse das Telefon zum Techniker schicken. Aber nein, ein Leihgerät könne man nicht herausgeben, weil Inventur (!) sei. Die höfliche Bitte, eine Ausnahme zu machen und das Gerät umzutauschen, verhallt - ebenso wie die Frage nach dem Geschäftsführer, um jene Bitte bewilligen zu lassen.

Dass ein unterbrochenes Gespräch keine Renommee in meinem Beruf als Journalistin ist - egal. "Sie können ja eh telefonieren." Auch dass ich wohl nicht täglich in Handyshop pilgern kann, um zu sehen, ob vielleicht zufällig ein Leihgerät verfügbar sei - ist dem Verkäuferlein ebenfalls egal.

Doch was geschah dann? Ein Kontakt zur Presseabteilung des Unternehmens wirkt Wunder: Man würde mir ein Leihgerät per Boten zustellen, alles, was ich tun müsse, sei, das defekte Gerät in ein Geschäft zu bringen.

Das ist doch schon mal ein Anfang... und das Leihgerät ist in der Tat wenige Stunden später da! Erstaunlich, dass ich das so erstaunlich finde ...