Von dem vielen Lesen & Schreiben über Schreiben - bin ich nun ganz inspiriert.
Also ab ans Werk!
Montag, 16. April 2007
Kann man schreiben lernen?
Es ist die umstrittene Frage rund ums Schreiben: Kann man schreiben lernen?! Oder kommt ein Autor, eine Autorin als Genie zur Welt?
Dem gegenüber gebe ich zu bedenken: Niemand kommt mit dem kongenialen Roman im Kopf auf die Welt. :-) Es macht also durchaus Sinn, sich das Handwerk anzueignen - so wie es ein Tischler oder eine Gärtnerin tun würde. Die würde auch nicht sagen: 'Ach, wie diese Blumen aussehen, das hab ich im Kopf', oder?
Für mich ist Schreiben (vor allem das literarische Schreiben) daher beides: Die zündende Idee, die Phantasie, die Begabung auf der einen Seite - und das richtige Können, um die Ideen in Texte umzusetzen, die genau so sind, wie man sie als AutorIn haben möchte.
Schließlich sagt auch Matz:
Ein Schriftsteller wird nicht zum Schriftsteller, weil er einen Creative-Writing-Kurs besucht hat. Man kann etwas fürs Handwerk lernen, natürlich, und das ist außerordentlich gut. Aber vor allem muss man etwas zu sagen, zu erzählen haben!sagt Wolfgang Matz, Lektor beim Hanser Verlag, im Interview mit der taz.
Dem gegenüber gebe ich zu bedenken: Niemand kommt mit dem kongenialen Roman im Kopf auf die Welt. :-) Es macht also durchaus Sinn, sich das Handwerk anzueignen - so wie es ein Tischler oder eine Gärtnerin tun würde. Die würde auch nicht sagen: 'Ach, wie diese Blumen aussehen, das hab ich im Kopf', oder?
Für mich ist Schreiben (vor allem das literarische Schreiben) daher beides: Die zündende Idee, die Phantasie, die Begabung auf der einen Seite - und das richtige Können, um die Ideen in Texte umzusetzen, die genau so sind, wie man sie als AutorIn haben möchte.
Schließlich sagt auch Matz:
Wenn der S. Fischer Verlag erst die "Buddenbrooks" hätte machen wollen, dann wäre Thomas Mann eben zu einem anderen Verlag gegangen. Kein literarischer Autor ist als Bestsellerautor auf die Welt gekommen.Und auf die Frage "Warum sind Autoren eigentlich so empfindlich?" antwortet Matz:
Weil ein Schriftsteller nicht irgendein Produkt in die Welt setzt, sondern sich ganz und gar selbst in sein Werk begibt. Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Kritik an einem Werk und Kritik an einem Menschen.
Sind Sie AutorIn? Haben Sie Katzen?
"Dichters Katzen", titelt das Writers Blog: AutorInnen haben eher Katzen als Hunde, heißt es dort. Und auch in der Literatur kommen mehr Katzen vor als andere Haustiere.
Zuletzt machten mich Plakate mit Siamkatze auf eine - hochinteressante!! - Ausstellung über Patricia Highsmith in Zürich aufmerksam. Auch diese US-amerikanische Thrillerautorin schätzte Katzen. (Zur Ausstellung im Strauhof: ART-tv oder Stadt Zürich.)
Was soll ich sagen? Auch bei mir sitzt so eine Samtpfote auf dem Tisch und spielt Assistentin - besonders wenn ich den Terminkalender hier liegen habe. Dann heißt ihr "Besetzen" desselben wohl: Termine? Heute mit Sicherheit nicht mehr!
Einer der beiden Gründe dafür ist gewiss, dass die Katze als Haustier einfach viel besser in ein Autorenleben passt. Ein Hund bringt Unruhe in den Alltag: er will Gassi gehen, bespaßt und unterhalten werden, man muss ihn dressieren und fordern. Eine Katze dagegen genügt sich selbst und liebt nichts so sehr wie die Stille, Papier und einen stundenlang andächtig beschäftigten Menschen in ihrer Nähe.Und Jean Cocteau stellte fest: „Ich ziehe die Katze dem Hund vor, weil es keine Polizeikatzen gibt".
Zuletzt machten mich Plakate mit Siamkatze auf eine - hochinteressante!! - Ausstellung über Patricia Highsmith in Zürich aufmerksam. Auch diese US-amerikanische Thrillerautorin schätzte Katzen. (Zur Ausstellung im Strauhof: ART-tv oder Stadt Zürich.)
Was soll ich sagen? Auch bei mir sitzt so eine Samtpfote auf dem Tisch und spielt Assistentin - besonders wenn ich den Terminkalender hier liegen habe. Dann heißt ihr "Besetzen" desselben wohl: Termine? Heute mit Sicherheit nicht mehr!
Wenn "Schreiberlinge" übers Schreiben schreiben
Wenn "Schreiberlinge" übers Schreiben schreiben - das gehört zu meiner Lieblingslektüre.
Jean Pütz, Blogger & Student an der Karl-Marx-Universität Trier, entdeckt im Roman "Stiller" von Max Frisch die Frage:
Interessanter Gedankenanstoss. Eine solche Annahme zeigt sich in den vielfältigen Aussagen (von AutorInnen) bzw. Vorwürfen (von Nicht-AutorInnen): Schreiben sei Bewältigung. Lebens-Bewältigung, Trauma-Bewältigung, Bewältigung des Eigenen, des Fremden - somit wird Schreiben zur Überlebensstrategie.
Aber natürlich ist Schreiben noch viel mehr. :-) Schreiben kann ein Spiel sein. Ein Ausloten von zwischenmenschlichem Verhalten. Es ist Kreation und Gestaltung. Und sicher noch vieles mehr. Darüber vielleicht ein anderes Mal mehr.
Jean Pütz, Blogger & Student an der Karl-Marx-Universität Trier, entdeckt im Roman "Stiller" von Max Frisch die Frage:
Kann man schreiben, ohne eine Rolle zu spielen?
Die titelgebende Figur Stiller stellt sodann in den Raum:Interessanter Gedankenanstoss. Eine solche Annahme zeigt sich in den vielfältigen Aussagen (von AutorInnen) bzw. Vorwürfen (von Nicht-AutorInnen): Schreiben sei Bewältigung. Lebens-Bewältigung, Trauma-Bewältigung, Bewältigung des Eigenen, des Fremden - somit wird Schreiben zur Überlebensstrategie.
Aber natürlich ist Schreiben noch viel mehr. :-) Schreiben kann ein Spiel sein. Ein Ausloten von zwischenmenschlichem Verhalten. Es ist Kreation und Gestaltung. Und sicher noch vieles mehr. Darüber vielleicht ein anderes Mal mehr.
Donnerstag, 12. April 2007
Die Plage mit dem Plagiat
Schwierig ist es, ein Plagiat zu erstellen... Deshalb gibt es dazu den nicht ganz ernst gemeinte n Leitfaden für Plagiatoren auf mp's blog (Untertitel:"Difficile est satiram non scribere!") Darin gibt es Tipps, wie Studierende Plagiate nicht sofort als solche erkennbar machen.
Ein Tipp zum Beispiel - schmunzel:
"Ändere wenigstens ein paar Wörter pro Absatz! Damit findet man zumindest nicht auf Anhieb mit Google den Originaltext."
Und das Fazit: MACH KEINE PLAGIATE. PLAGIATE SIND BÖSE!
Eben!
Ein Tipp zum Beispiel - schmunzel:
"Ändere wenigstens ein paar Wörter pro Absatz! Damit findet man zumindest nicht auf Anhieb mit Google den Originaltext."
Und das Fazit: MACH KEINE PLAGIATE. PLAGIATE SIND BÖSE!
Eben!
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