Samstag, 7. März 2009
Jetzt hat sie's!
Bei mir steht erst noch die Überarbeitung der lektorierten Version meines Kriminalromans an. Und der Grafiker hat sich auch bereits bei mir gemeldet ... Ansonsten gab's "Tatort-Termine" bei der Kripo und beim Roten Kreuz, spannend, spannend, was man da so alles hört! Und einen echten großen >> Kriminalfall hat ja Wien dieser Tage auch ...
Dienstag, 3. März 2009
Orhan Pamuk übers Tagträumen
ZEIT: Wo ist die genaue Grenze zwischen Tagträumen und Produktivsein? Und wo die Grenze zwischen Literatur und Eskapismus?
Pamuk: Für einen Jungen liegt das alles nah beieinander, aber für einen Schriftsteller, der die letzten 32 Jahre damit verbracht hat, ist Tagträumen eine gute Sache. Ich glaube, alle Autoren brauchen diese zweckfreie Zeit, das Gefühl, einmal für gar nichts verantwortlich zu sein. Strukturen, Romane, Bilder – die wirklichen Ideen kommen mir in diesen Momenten. (...)ZEIT: Was tun Sie dafür, dass die Ideen, die Ihnen beim Tagträumen kommen, weiterwachsen?
Pamuk: Das Schreiben besteht aus zwei Teilen. Der eine ist: Man befindet sich bereits innerhalb eines Romans, setzt ihn fort, man weiß mehr oder weniger, was man am nächsten Tag schreiben will, man hat Notizen, anhand deren schreibt man dann. Das würde ich eher das Ausführen nennen: Eine bereits vorhandene Idee wird weiterentwickelt. Das mache ich Tag für Tag. Ein anderer Teil, den ich noch mehr genieße als das Schreiben selbst, ist das Fantasieren, das Imaginieren von Details, Szenen, Farben, Linien. Entweder eines Romans, den ich noch gar nicht geschrieben habe, den ich eines Tages vielleicht schreiben werde, oder der nächsten Kapitel. Zum Glück habe ich mir früh eine Technik des Aufzeichnens angewöhnt. Auch wenn es mitten in der Nacht ist: Ich stehe auf und mache meine Notizen, da bin ich sehr diszipliniert. Also schreibe ich auf: Notizen zu Kapitel 17. Oder vielleicht weiß ich auch noch nicht die Nummer, sondern einfach: das Kapitel, wo der und der den und den trifft. Oder ich notiere eine Idee zu einem neuen Roman. Alle Ideen und Bilder für Romane, die ich irgendwann einmal schreiben möchte, halte ich fest. Und wenn es dann so weit ist, bin ich vorbereitet.
(Vollständiges Interview: Die Zeit)
Dienstag, 30. Dezember 2008
Paulo Coelho
Den ganzen Text lesen Sie >> hier.At the moment my life is a symphony made up of three different movements: “many people,” “some people,” and “hardly anybody.” Each of these movements lasts about four months a year; they often come together during the same month, but they never get mixed up.
“Many people” are those moments when I am in touch with the public, editors and journalists. “Some people” happens when I go to Brazil, meet my old friends, walk along Copacabana beach, attend the occasional social event, but as a rule I stay at home.
But today I just want to dwell a little on the “hardly anybody” movement.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Schreib-Räume
Eine Slideshow gibt es auf BBC zu sehen.
Und in welchem Umfeld schreiben Sie?
Mittwoch, 5. November 2008
Über "das Recht des Lesers auf Authentizität"
(...) ich möchte keine Szenen erfinden, ich denke, der Leser hat ein Recht auf Authentizität. Sonst wäre es nicht Non-Fiction.Ein spannender Ansatz von Autorin Adrian Nicole LeBlanc, die im Standard über ihr Buch "Zufallsfamilie" sprach, für das sie viele Jahre in der New Yorker Bronx recherchiert hat.
Weniger lustig: Sie wird sofort gefragt, welche (männlichen!) Autoren wichtig für sie sind. Als wäre frau als Autorin nur was, wenn sie sich auf wen bezieht. Und zwar das, worauf sie sich bezieht. Dieses Schubladendenken finde ich nur dumm, und schon gar in der Literatur.
Hier lesen Sie das ganze Interview im Standard.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Afrikanische Literatur
So etwa Amma Darko aus Ghana: In ihrem Titel "Der verkaufte Traum" schildert sie den Lebensweg einer afrikanischen Frau und ihr - nicht wie erwartet verlaufendes - Leben in Europa.
Amma Darko's persönliche Website ist >>hier zu finden.
Mehr Informationen (in englischer Sprache) noch >>hier.
Mittwoch, 16. Jänner 2008
Die Mörderischen Schwestern
Das passiert so manches Mal - dabei hatte ich die letzten Wochen fürs Schreiben an meinem neuen Kriminalroman reserviert. Jetzt ist wieder nichtliterarische Tätigkeit angesagt. Auch das spannend, womöglich kommen da neue Einfälle. :-) Schließlich sind Wirtschaft und Arbeit zwei meiner wichtigen Themen. Dazu zählt aber auch die jüngere und jüngste Geschichte, sprich 20. Jahrhundert mit all seinen Aufs und Abs. Hochspannend. Was dies mit uns heute macht. Mörderisch, gewissermaßen.
Montag, 19. November 2007
AutorInnen-Streik in den USA
"Wussten Sie, dass die Hälfte der Schreiber zu wenig verdient, um sich eine Krankenversicherung leisten zu können?"fragt Eric Stangel beim Drehbuchstreik der AutorInnen. In den USA gehen Sendungen wie der David Letterman Show bereits die Pointen aus... auch für Desperate Housewifes wird es eng.
Haltet durch, Leute!!
Weiterlesen auf DerStandard.at
Freitag, 19. Oktober 2007
Blogkarneval: Beitrag von Michael B
Den ganzen Beitrag zu lesen gibt es hier.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Blogkarneval: Recherche
Hier also ein paar Gedanken zum Thema Recherche. Da gibt es im Internet zwei Möglichkeiten: Kontaktsuche oder Informationssuche.
Als ich meinen Kriminalroman „arbeits/los“ schrieb, brauchte ich Informationen über das österreichische Rechtssystem und wie eine Klage wegen übler Nachrede üblicherweise vonstatten geht. Ich suchte also im Internet nach Adressen von Anwaltskanzleien, und kontaktierte eine Anwältin – diese hielt meine Fragen zunächst für vorgeschoben: Ich konnte sie erst nach und nach überzeugen, dass ich NICHT selbst so eine Geschichte vor bzw. am Hals habe.
Man kann natürlich auch direkt im Internet Informationen finden (nicht nur Kontakte, die man auf mögliche Informationen ansprechen kann). So gibt es die Seite über Handlungsorte, auf denen wir etwas über die Orte in literarischen Werken erfahren können.
Link: http://www.handlungsreiseblog.de
Eine interessante Idee ist die Seite der „Polizei Poeten“: PolizistInnen schreiben über Erlebtes, mehrere Bücher kamen dabei bereits heraus.
Link: http://www.polizei-poeten.de
Blogkarneval: Beitrag von Zamyat M. Klein
Sie beginnt mit einer Aufzählung, wofür sie das Internet verwendet & lädt zum Brainstorming weiterer Möglichkeiten ein - genau dies steht ja als Idee hinter dem Blogkarneval.
Den ganzen Beitrag gibt es hier zu lesen.
Freitag, 12. Oktober 2007
Blog-Karneval: Beitrag von Suzanne Réko
Auszug aus ihrem Statement:
Das Internet ist für mich als Autor ein wahrer Segen und nicht mehr wegzudenken. Vor allem für Recherchezwecke ist es ein gigantischer Fundus an Informationen.Ein kritischer Denkanstoß schließlich:
(...) Eine besondere Erfahrung in diesem Zusammenhang war für mich auch ein kurzer E-Mail-Wechsel mit einem Nachfahren einer geschichtlichen Person, die in einem meiner Bücher erwähnt wird. Er kam auf meine Homepage und schrieb mir …
Der ganze Beitrag ist hier: Suzanne Réko
(...) für mich ist Literatur, sind Bücher die ich schreibe, kein Business. Leider wird es von vielen Verlagen als Geschäft gesehen (muss es wahrscheinlich auch) und immer mehr amerikanische Bestseller übersetzt, was der deutschsprachigen Literatur nicht wirklich dienlich ist.
Blog-Karneval: Beitrag "Zwischenbilanz" von der Sprachspielerin
auch wenn ich (noch) die Befürchtung habe, dass dies ein recht einsames Fest werden wird… Es werden noch dringend weitere Gäste gesucht…Danke für den Aufruf nach weiteren Gästen, liebe Sprachspielerin! Dem kann ich mich nur anschließen. Verbreitet den Karnevalgedanken, nehmt teil!
Wie das geht und was ihr so an Themenbereichen schreiben könntet - oder doch ganz was anderes - steht hier und nochmals hier!
Auszug aus dem Text der Sprachspielerin:
Sollte ich jetzt also plötzlich eine Autorin sein? Ich glaube nein. Ich habe nichts veröffentlicht, noch nicht einmal in einer Zeitschrift, einer Anthologie oder ähnlichem, man kann keinen Text von mir gedruckt erwerben. Meine wirklich einzige ‘Veröffentlichung’ - wenn man das so nennen kann - findet sich im Online-Magazin mindestenshaltbar.Fazit:
ohne Internet wäre ich noch nicht einmal annähernd auf dem Weg, eine Autorin zu ‘werden’. Ohne Internet/Blog würde ich nicht schreiben.
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Gratulation Doris Lessing!
Da werden die Bewahrer des Geschlechterverhältnisses beruhigt sein: Laut Welt erfuhr die 87jährige Schriftstellerin Doris Lessing ausgerechnet beim Einkaufen von ihrer Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis.
Aktuelle Berichte:
Nobelpreis-Stiftung
http://derstandard.at
TEXTE & TEE wird in den folgenden Tagen ausführlich über Doris Lessing & ihr Werk berichten - schauen Sie wieder vorbei!
PS:
Wen interessieret eigentlich das Gebrabbel eines gewissen Herr R.-R., der die Wahl enttäuschend findet?
Dienstag, 9. Oktober 2007
Blog-Karneval: In 2 Tagen geht es los!
Übermorgen, 11. Oktober 2007, 0:01 Uhr ;-) startet der
Wer ist dabei?
Bitte fleißig verlinken, weitersagen - danke.
Alle Basis-Informationen gibt es hier:
http://texteundtee.blogspot.com/
Einige weitere Überlegungen zum Thema "Autoren/Autorinnen & das Internet":
- Sind Autorinnen und Autoren heute gezwungen, das Internet zu nutzen?
- Wie nutzt man als Autor oder Autorin das Internet am besten? Was ist zu beachten? Erfahrungswerte...?
- Wofür nutzen Sie das Internet im Schreib-Alltag?
- Was passiert, wenn man diese Schiene verweigert?
- Wer verfügt über ein eigenes Blog/ Webseite - mit welchen Erfahrungen?
- Was passiert, wenn sich BuchautorInnen nur über den Verlag promoten lassen?
- Was promotet ein Buch am besten: Veranstaltungen / Lesungen, das Internet, Flyer, Medienberichterstattung / als Rezension oder als Portrait, ...?
Samstag, 6. Oktober 2007
Ewig Anfängerin?
Früher stellte ich mir immer vor, wie es wäre, “es” geschafft zu haben. Veröffentlicht zu sein. Jemand, dessen Anrufe angenommen, Anfragen beantwortet werden. Ich dachte tatsächlich, es ginge geradeaus. Statt dessen: rauf und runter. Man hat es geschafft – für fünf Minuten. Und dann fängt man wieder von vorne an. Bei drei Zuhörern.Schließlich heißt es ja: Die Kunst ist, möglichst lange auf der Welle zu surfen...
“Beginners mind”, nennen kalifornische Yogalehrer das.
Den ganzen Text von Milena Moser gibt es in ihrem >>Blog.
Mittwoch, 30. Mai 2007
Schreiben Autorinnen wirklich schlechter?!
Fast scheint es, als gäbe es im deutschsprachigen Raum keine schreibenden Frauen. (...) Unter den 18 Anwärtern auf den Ingeborg Bachmann-Preis sind heuer drei Österreicher, ein Schweizer und 14 Deutsche. Während es im Vorjahr noch sieben Frauen waren, sind es heuer nur vier Autorinnen, die um den mit 25.000 Euro dotierten Preis um die Wette lesen.Was kann frau dazu sagen?!
Schreiben Frauen schlechter?
Jede Saison wird in den Buch-Neuerscheinungen der Verlage klar: Autoren, männliche Schreiber, werden ganz klar bevorzugt. Warum?
Weil mann unter sich bleibt?
Weil mann gute Geister an seiner Seite hat, während er schreibt?
Gute weibliche Geister, die ihm noch die Tipparbeit abnehmen?
Weil mann in den Jurys der Stipendien auf andere Männer vertrauen kann, die ihm Geld für Zeit zum schreiben verschaffen?
Weil mann auf Männer in den Verlagen zählen kann, die manns genug sind, die Texte echter Kerle zu verlegen?
Mittwoch, 23. Mai 2007
Ja es ist da! :-)

Soeben angekommen: Mein Buch!
Hübsch ist es geworden. :-)))
Und es ist das erste und einzige Buch über Karrieren in Mittelosteuropa!
Zur Bestellung geht es hier
Krimis - haben eine Geschichte
Genießen Sie mein Profil hier. Immer aktuell dort auch alle Lesetermine!
Über das Phänomen Krimi schreibt dort Eleonore Biber:
Die Kriminalliteratur – für ihre Freunde der „Krimi“ – erfreut sich seit Langem bei den Lesern größter Beliebtheit. Die Beurteilung des Krimis durch die Literaturkritik steht, vor allem im deutschsprachigen Raum, im Gegensatz zu seiner Popularität.Und:
Edgar Allan Poes The Murders in the Rue Morgue (1841), dt. Der Doppelmord in der Rue Morgue, wird allgemein als erster Detektivroman der Weltliteratur bezeichnet.Weiterlesen:
http://www.krimiautorinnen.at
Freitag, 18. Mai 2007
Erica Jong über das Schreiben
So heißt es am 30.April 2007:
Jeder Schriftsteller, den ich kenne, hat Probleme mit dem Schreiben.Alle weiteren Einträge: Autorenhaus
- Joseph Heller
Der Mogul, der meint, sein Leben inspiriere andere, der Filmstar, der seine eigenen Zeilen verfassen will, der Taxifahrer mit tausend Geschichten – diese Menschen glauben, schreiben sei problemfrei. Der Schriftsteller weiß es besser. Schreiben bereitet nichts als Ärger, wenn es dein Leben ist. Anzufangen ist ein Problem, die Mitte durchzuhalten ist ein Problem, und der Schluss fühlt sich an wie Selbstmord. Warum es also tun?
Weil du es nicht nicht tun kannst.
