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Dienstag, 24. März 2009

Krimi-Endspurt

Der Endspurt ist angesagt in bezug auf meinen Kriminalroman, der im Sommer bei Gmeiner erscheinen wird. Noch einmal gilt es also, alle Kräfte zu sammeln ... Covervorschläge sind eingetroffen, die Titelwahl so gut wie getroffen ... ich bearbeite den Text ein letztes Mal, versuche letzte Hoppalas ausfindig zu machen. Und wieder ist es spannend, reinzukippen ...! Wie eine Sportlerin vor dem Ziel: Es geht noch einmal um alles. :-)

Freitag, 13. März 2009

Lesen - Schreiben - Lesen - ...

Während offenbar die halbe Welt in Leipzig liest, bearbeite ich die lektorierte Version meines im Sommer erscheinenden Krimi-Manuskripts. Spannend, spannend ... :-)

Außerdem kümmere ich mich um erste Lese-Auftritte mit dem neuen Werk.

Zusätzlich habe ich kürzlich noch einen Kurzkrimi für einen Wettbewerb geschrieben, nachdem ich die Idee hatte, konnte ich nicht widerstehen ... so viel Zeit musste einfach sein.

Montag, 13. Oktober 2008

Korrekturlesen (oder dessen Abwesenheit)

Ich sag's ja immer: Korrekturlesen lassen bringt's. Immerhin sind wir Damen und Herren Redakteure, Autoren (bitte ergänzen) mit dem Thema beschäftigt - da kann schon einmal ein Beistrich zu viel und ein stummes -h- zu wenig im Text auftauchen.

Doch das hätte wirklich nicht passieren dürfen:
Briefwähler können für "Osama" ihre Stimme geben

Peinlicher Druckfehler auf Wahlunterlagen im US-Staat New York - Stimmzettel mit "Barack Osama" bleiben dennoch gültig
... meldet der Standard. Weiterlesen kann man hier.

Freitag, 30. Mai 2008

"Helfen Sie mir aus Menschenfreundlichkeit" - Aus dem Alltag einer Schreiberin (7)

Es ist schon lustig. Wieder einmal erreicht mich die Nachricht einer Buch schreibenden Dame, diesmal via Xing. Diese Nachrichten kommen häufig. Die meisten Menschen glauben, es liege an den bösen Verlagshäusern sowie an fehlender Bekanntheit (unschön auch Vitamin P wie Protektion genannt) - nicht etwa am eigenen Manuskript.

Frau Schreib-Star: "Ich habe ein Buch geschrieben, jedoch diverse Absagen von Verlagshäusern bekommen."

Frau Schreib-Star erhofft sich also Hilfe. Von mir.

"Gerne", antworte ich (alias a.bu) und stelle gleich ein paar Fragen zu den bisherigen Verlagskontakten. Auch gebe ich zu Bedenken, dass jedes Jahr 90.000 neue Titel auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erscheinen. "Da muss Ihr WERK überzeugen. Ich gebe Ihnen gern Feedback. Für diesen ersten Schritt eines Schreibcoachings verrechne ich meist ein Honorar von fünf Arbeitsstunden."

Antwort von Frau Schreib-Star: "Da Sie offensichtlich am Geschäft interessiert sind, nicht an Hilfestellung im rein menschenfreundlichen Sinne, lehne ich allerdings Ihr freundliches Angebot ab."

Die Antwort bringt mich ins Grübeln... habe ich auf der Xing-Seite etwa die Bezeichnung "Sozialhilfe" überlesen? Oder steht da immer noch "Businessplattform"?

Dienstag, 29. Jänner 2008

Wenn die Texte lektoriert werden...

Wenn eine selbst als Lektorin arbeitet & dann ihre Texte für ein Buch von Verlagsseite lektoriert werden... kann das ausarten. Genauso geht es mir im Moment: mein Manuskript "Böhmisches Wien" (ehemals: "Tschechisches Wien") ist im Lektorat. Heute eine Stunde Telefonat über offene Wissensfragen. Jetzt recherchiere ich seit Stunden den Dingen nach. Manches ist in meinen Unterlagen aufzufinden (und wurde aufgrund der knapp bemessenen Kapitel nicht erwähnt) ; anderes muss neu recherchiert werden. Etc. etc. Und über das Ganze soll ich den Überblick behalten. Wie heißt es so schön? NAAAAAJA.
Wenn das Buch dann hier ist, werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr an all dies erinnern. Ist doch schön, dieser Ausblick. Ich weiß es, es war auch bei anderen Büchern (wie "Karriere bei den Nachbarn") oder Projekten so. Im Moment des Erfolges ist das Drama seines Entstehens weg. Vielleicht noch rationell erzählbar, aber nicht mehr.

Montag, 16. April 2007

Kann man schreiben lernen?

Es ist die umstrittene Frage rund ums Schreiben: Kann man schreiben lernen?! Oder kommt ein Autor, eine Autorin als Genie zur Welt?
Ein Schriftsteller wird nicht zum Schriftsteller, weil er einen Creative-Writing-Kurs besucht hat. Man kann etwas fürs Handwerk lernen, natürlich, und das ist außerordentlich gut. Aber vor allem muss man etwas zu sagen, zu erzählen haben!
sagt Wolfgang Matz, Lektor beim Hanser Verlag, im Interview mit der taz.

Dem gegenüber gebe ich zu bedenken: Niemand kommt mit dem kongenialen Roman im Kopf auf die Welt. :-) Es macht also durchaus Sinn, sich das Handwerk anzueignen - so wie es ein Tischler oder eine Gärtnerin tun würde. Die würde auch nicht sagen: 'Ach, wie diese Blumen aussehen, das hab ich im Kopf', oder?

Für mich ist Schreiben (vor allem das literarische Schreiben) daher beides: Die zündende Idee, die Phantasie, die Begabung auf der einen Seite - und das richtige Können, um die Ideen in Texte umzusetzen, die genau so sind, wie man sie als AutorIn haben möchte.

Schließlich sagt auch Matz:
Wenn der S. Fischer Verlag erst die "Buddenbrooks" hätte machen wollen, dann wäre Thomas Mann eben zu einem anderen Verlag gegangen. Kein literarischer Autor ist als Bestsellerautor auf die Welt gekommen.
Und auf die Frage "Warum sind Autoren eigentlich so empfindlich?" antwortet Matz:
Weil ein Schriftsteller nicht irgendein Produkt in die Welt setzt, sondern sich ganz und gar selbst in sein Werk begibt. Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Kritik an einem Werk und Kritik an einem Menschen.

Donnerstag, 12. April 2007

"Wow, Sie sind Autorin! Da hätte ich... " - Aus dem Alltag einer Schreiberin (1)

Ich erlebe die unglaublichsten Sachen, wenn die Leute hören, ich bin Autorin bzw. Journalistin. Viele glauben, ich schreibe ununterbrochen Bücher und werde steinreich damit. Immer wieder führe ich Gespräche der folgenden Art - in Varianten, aber mit dem gleichen Grundtenor.

Ein Interessent, nennen wir ihn Herr Schreibfreund, spricht mich an, etwa auf einer Veranstaltung.

Herr Schreibfreund: "Frau Bürkl, Sie sind Autorin? Ich wollte auch immer ein Buch schreiben. Ich könnte Ihnen jede Menge Material zum Thema ... anbieten. Wär das was für Sie?"

Bei den Themen handelt es meist sich um so investigative Geschichten wie "Was ist Coaching?" oder "Mein Lebenswerk".

Herr Schreibfreund: "Also Frau Bürkl, ich habe so viel erlebt, das ist sicher interessant für Sie! Daraus könnten Sie viel machen."

Hier werde ich gewöhnlich zum ersten Mal stutzig.

a.bu: "Herr Schreibfreund, Sie möchten ein eigenes Buch schreiben? Was ist das Besondere an Ihrem Buch, an Ihrem Thema?"

Herr Schreibfreund: "Äh, ja, ich... Dazu brauche ich Ihre Hilfe."

a.bu: "Wie stellen Sie sich eine Zusammenarbeit vor?"

Herr Schreibfreund: "Ich dachte, Sie schreiben das Buch mit meinem Wissen?!"

a.bu: "Ich kann Sie gern mit meinen Erfahrungen beraten, eventuell auch Ihr Buch für Sie schreiben. Was möchten Sie konkret von mir? Wenn ich mehr weiß, stelle ich Ihnen gern ein Angebot."

Herr Schreibfreund:"Aber, äh... ich dachte wir teilen das Einkommen vom Verlag?!"

a.bu: "Nein, Herr Schreibfreund. Wenn Sie möchten, dass ich ein Buch für Sie schreibe, dann müssten Sie mir ein Honorar bezahlen."

Fallweise lasse ich hier auch einfließen, dass kaum jemand mit einem eigenen Buch reich wird. Zerstört natürlich Illusionen. Und spart meine Zeit.

Herr Schreibfreund (nach einer Schock-Pause): "Und wie hoch ist Ihr Honorar?"

a.bu: "Ich mache Ihnen gern ein Angebot. Das ist nämlich bei jedem Buch anders. Es hängt vom Autor ab, wieviel Vorarbeiten Sie schon erledigt haben. Davon, wieviel Sie selbst tun möchten. Möchten Sie Ihr Buch selbst schreiben? Ich kann zum Beispiel Ihre Texte redaktionell bearbeiten und lektorieren. Oder möchten Sie, dass ich als Ghostwriter das Schreiben für Sie erledige? Dann brauchen Sie selbst gar nichts tun. "

Herr Schreibfreund: "Ich denke darüber nach..."

Wahrscheinlich tut er das bis heute... wie andere vor und nach ihm. :-) Was ist so schlimm daran, jemand anderen für eine Dienstleistung zu bezahlen, die man gern in Anspruch nehmen möchte?

Werden Sie mit meiner Unterstützung vom "Möchtegern-Autor" zum tatsächlich Schreibenden. Wie ich Sie mit Ihrem Fachbuch berühmt mache, zeige ich Ihnen ganz ernsthaft hier:

>>Texte & Tee: Fachbücher

Mittwoch, 1. Februar 2006

endlich wieder blog

endlich wieder hier schreiben! mehrere tage konnte ich mich nicht einloggen - passwort falsch. angeblich. bis zur heutigen erleuchtung: ich verwende ja ein ganz anderes login.

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das von mir lektorierte buch "die angst zu versagen" von hans morschitzky (http://www.panikattacken.at) ist gerade in der verlagsgruppe patmos erschienen. derzeit arbeite ich an einem neuen lektorat, dzt. konzept + probekapitel, ebenfalls für patmos.

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am montag fand eine äusserst interessante veranstaltung des WB-business circle kommunikation statt. thema war das e-commerce gesetz, das sich ab 1. märz 2006 ändert. ab diesem datum dürfen auch im B2B bereich keine unerwünschten mails zugesandt werden - zu deutsch: der empfänger oder die empfängerin muss dem zugestimmt haben. (siehe zb. http://www.internet4jurists.at/e-mail/e1a.htm)

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und vor dem fenster nervt die endlos-baustelle für die verlängerung der u2.
aber ich arbeite trotzdem - und so gut wie immer. :-)