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Mittwoch, 4. Februar 2009

Lesung - Rückblick

Am 19. Jänner traf sich eine illustre, (natürlich nur auf dem Papier) mordlüsterne Runde.



Das Motiv: Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung "Money. Geschichten von schönen Scheinen".




Tatort: Die Hauptbücherei in Wien.




Täterinnen: Die in Wien lebenden Autorinnen der Krimi-Anthologie zum Kärntner Krimipreis 2008, darunter Amaryllis Sommerer und Sylvia Grünberger ...





Vorgestellt wurden Buch samt Preis von den Organisatorinnen und Herausgeberinnen Susanne Schubarsky und Franz Henz.



Die Zeuginnen im Publikum passten gut auf ...




... und am Ende wurde noch fleißig signiert.
(Fotografin Sabina Naber.)

Freitag, 7. November 2008

Tatortarbeit in Echt

Noch ein Nachtrag:
Autorenkollegin Helga Schimmer hat den österreichischen Tatortspezialisten auf den Zahn gefühlt - das Ergebnis ist ihr Buch „Mord ist ihr Alltag“, das diese Woche im Bundeskriminalamt Wien präsentiert wurde.

Stilecht mussten wir vor dem Eingang warten, um dann von einer Polizistin zum Veranstaltungssaal gebracht zu werden. Einige seltsame Metallobjekte über der "Bühne" sorgten insgeheim für Spekulationen: Videokameras? Oder doch nur simple Belüftung? Oder beides? Ganz konnte man den Link zu CSI wohl nicht verleugnen ... in Zeiten, wo bei einem Totalausfall eines Handynetzes gleich über den Einbau von Überwachungstechnologie spekuliert wird. Ok, wir bewegen uns zu viel im kriminalistischen Umfeld ... Aber so ganz lässt uns das dann doch nicht los. Also?

Die interviewten Spezialisten gaben bereitwillig Auskunft zu graphologischen Untersuchungen oder Faserschmelzspuren in Unfallautos ... was wieder ganz neue Spekulationen aufwerfen dürfte, und einige Menschen zu einem gesitterteren Leben verführen könnte.

Samstag, 25. Oktober 2008

Der herbstliche Literatur"stress" ist der übliche ... Lesung folgt Veranstaltung, und mitzuverfolgen hat man so einiges an Preisvergaben! Da ging das Krimiautorinnen-Treffen ja noch gemütlich ab, trotz allerlei Fachsimpeln. :-)

Am Mittwoch Besuch der Lesung von Gabriela Gavril, Autorin aus Rumänien, in der Österr. Gesellschaft für Literatur. Spannend wirkender Roman, der leider noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Rührenderweise bekam man bei der Lesung eine Mappe mit einem übersetzten Auszug!

Heute war ich in der Ausstellung "Frauennachlässe", die derzeit in der Universitätsbibliothek zu sehen ist. Gesammelt werden diese Stücke am Institut für Geschichte an der Uni Wien. Absolut spannend! Da gibt es Tagebücher und Familienchroniken zu sehen, Briefe und Feldpostkarten, was immer die Frauen eben so aufgehoben und später der Sammlung vermacht haben. Ein interessanter Aspekt daran, der mich insbesondere als Biografin und Schreibworkshopleiterin anspricht: Der Versuch, oftmals in späteren Jahren, einen Rückblick auf das eigene Leben zu verfassen, sozusagen Bilanz zu ziehen. Dazu ermutige ich ja die TeilnehmerInnen meiner Workshops und auch sonst alle gerne! Denn alles ist interessant, es tut nur not, den roten Faden in der eigenen Geschichte zu finden, um eine Geschichte wirklich spannend und lesbar darzustellen! In einem Babytagebuch aus dem Jahr 1938 stand sinngemäß: 'Ich werde alles aufschreiben und es wird vielleicht nicht so sein, wie es später die Geschichtsschreibung behaupten wird.' Da wär's spannend zu wissen, was genau sich die Schreiberin gedacht hat ...

Den samstäglichen Einkauf am Karmelitermarkt habe ich nicht ausgelassen, da gibt nicht nur viel Gemüse, viel Biozeugs, sondern auch viel zu beobachten. Passend dazu entdeckte ich gerade die Rezension zu Andrea Maria Dusls Romanerstling "Boboville".

Nebenher beginne ich einen neuen Krimi-Text, recherchiere dazu und zu noch einer Idee für eine Ausschreibung. Nur bei der Kriminacht musste ich passen, weil ich im Theater war ...

Montag, 20. Oktober 2008

Im Schreibfluss

Viel Schreiberei also die letzten Tage, Wochen - und das tat gut. Viereckige Augen muss ich schon haben, angeblich sollen sie blau flimmern. ;-)) Gestern eine ordentliche Ladung Kopfweh, das war dann wohl etwas zu viel PC. Doch das Schreiben lief gut. Angeregt durch das Odenwälder Treffen und einige andere Kontakte und Gespräche floss das Schreiben und Überarbeiten so dahin. Ein schöner Fluss! Mal sehen, was Andere zu dem Text sagen werden.

Angeregt aber auch von der Frankfurter Buchmesse - in Abwesenheit - aber man entkommt ihr ja sowieso nirgends, schon gar nicht wenn man wie ich begeisterte Blog-Leserin ist. Manchmal frage ich mich, ob das Aufnehmen bei Lesungen dasselbe ist wie beim Selbst-Lesen ... obwohl ich Lesungen mag, den Kontakt mag, den Austausch, das (ja, auch) Vergleichen. Das ist wie nach dem Theater über ein Stück reden.

Diese Woche ist dann wieder Stammtisch, große Vorfreude.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Lesung 14. März - Vorarlberg

Ich lade herzlich zu meiner Lesung!

Die Mittleren - Literatur von Frauen
Lesung mit Anni Bürkl, Petra Ganglbauer, Eva Jancak und Erika Kronabitter
Moderation Eva Jancak. Eine Veranstaltung der Grazer Autorenversammlung.

14. März 2008
19.30 Uhr

Villa Falkenhorst
Flugelin 3
A 6712 Thüringen
0043(0)5550 20137 , Fax DW 4
www.villa-falkenhorst.at

Das ist in der Nähe von Feldkirch in Vorarlberg.

Dienstag, 5. Juni 2007




Lesen über lesen... Nun gibt es auch die Fotos zu sehen!

1.) in der Buchhandlung Literaturbuffet. (Foto: Irmgard Neubauer)

2.) Kriminacht im Cafe Hummel, (Foto: Katja Hildebrand)
Mehr Fotos: hier

Samstag, 2. Juni 2007

Hier gibt's meinen Krimi "arbeits/los"!

Meine Teilnahme an der Kriminacht war fein - super Stimmung im Cafe Hummel, super Betreuung von Frau Hummel, der Kaffeesiederin!

Meinen Krimi "arbeits/los" gibt es an folgenden Orten zu erwerben:
- in der Buchhandlung Thalia, die den Büchertisch bei der Lesung betreut hat & danach alle restlichen Exemplare für den Verkauf in der Buchhandlung übernommen hat.
Adresse: Wien, 3. Bezirk, Landstraßer Hauptstraße - im W3 - gegenüber Bahnhof Landstraße
- im Literaturbuffet, Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 28/Eingang um die Ecke in der Rotensterngasse.

- über Internet direkt hier

Dienstag, 29. Mai 2007

Mörderisches er-lesen

Heiß war's - aber gelesen und zugehört wurde trotzdem:
Das war meine Lesung im >> Literaturbuffet!

Die nächste Chance, live davon zu hören, wie der (Ex-)Boss mehr oder weniger gerechtfertigt 'um's Eck gebracht' wird:

Ich lese aus meinem Krimi "arbeits/los" bei der >> Kriminacht am 1. Juni!
Das literarische Groß-Ereignis steht unter dem irgendwie skandalösen Motto:

Mord-Serien in ganz Europa
und die Polizei sieht tatenlos zu

Und dies gilt auch für die mörderischen Begebenheiten zwischen den seltsamen Angestellten eines Multimedia-Startup... aus dot.com wurde ein tot.com.
Alles natürlich frei erfunden, schließlich habe ich keinerlei Leichen im Keller. Versprochen. :-) Genießen die fiktiven Morde - Sie können "arbeits/los"jetzt >> hier bestellen.

Donnerstag, 24. Mai 2007

erinnerung: lesung morgen 25. mai

ich darf euch an meine lesung morgen erinnern:
25. mai
19 uhr
literaturbuffet - 2. bezirk, taborstr. 28/eingang um die ecke in der rotensterngasse.

alles weitere sowie der termin zur kriminacht:
http://www.texteundtee.at/publikationen.php

Freitag, 20. April 2007

23. April: Welttag des Buches

Am 23. April ist Welttag des Buches.
Einen Überblick über Veranstaltungen gibt es hier: http://www.welttag-des-buches.at/

Oder versorgen Sie sich in dieser neuen netten Buchhandlung in Wien 2:
Lhotzkys Literaturbuffet

Mittwoch, 11. April 2007

Das war meine Lesung

Und das war meine Lesung beim Wiener Salon !

Fotos
© 2007 chris edi
http://www.flickr.com/photos/47252505@N00/sets/72157600041959232/

„Sagen, was ist, wird die Welt verändern.“

Sagen, was ist, wird die Welt verändern.“
Anni Bürkl über ihren Kriminalroman arbeits/los

Warum hast du das Buch geschrieben? Was war für dich der Anstoss dazu?

Der Anlass für mich waren die vielen Bücher, in denen alle so hip sind an ihren Arbeitsplätzen in den Agenturen und so weiter. Alle sind so kreativ und verstehen sich immer blendend, und gehen nur auf klasse Events, und alle sind lustig. Und alle sind immer so cool und gut drauf und die tollste Moccamaschine ist das wichtigste überhaupt.

Da dachte ich mir: Das kanns nicht sein. Das ist nicht so. Ich kenne Geschichten ... jede Menge. Diverse Leute haben mir nach dem Lesen gesagt, wieviele der Figuren sie wieder erkennen, dass sie solche Menschen selbst kennen ... was für arge Situationen sie miterlebt haben...

Mobbing und Arbeitlosigkeit können jede und jeden von uns treffen – jederzeit, in jedem Alter, in jeder Position, jeder Region, Frauen wie Männer. Es gibt Obdachlose, die früher Unternehmenschefs waren. Das ist die Realität.

Mir ist wichtig: Die Dinge an- und auszusprechen. Hannah Arendt hat gesagt: „Sagen was ist, wird die Welt verändern.“ Ich wünsche mir und uns allen, dass immer mehr Menschen aussprechen, was ist. Denn man muss die Dinge benennen, um sie zu verändern.

Ein anderer wichtiger Punkt ist: Es gibt Hilfe und Unterstützung. Die muss man sich holen. Wenn man sie braucht. Aber es kommt immer auch auf mich selbst an, was ich tue. Und ich bin überzeugt davon, jeder Mensch hat immer eine Wahl. Ich kann mich immer entscheiden, etwas zu tun – oder nichts zu tun. Es gibt immer eine Chance. Krise ist das griechische Wort für Chance!

Wie und wo hast du recherchiert? Was hast du erfahren?

Ich habe diverse Fallgeschichten kennengelernt, am Arbeitsamt recherchiert, Texte über Mobbing und das Los der Arbeitenden gelesen, und über das die Arbeit-Los-Sein. Das werde ich auch immer wieder gefragt: Meine Geschichte ist überhaupt nicht autobiografisch.

Nach den Recherchen war ich irgendwann soweit, dass die Handlung nur in einem Mordfall resultieren kann...


Wie waren die Reaktionen auf deinen Roman?

Zum Teil heftig. Viele haben mir gesagt, wie gut es ist, dass ich das Thema angepackt habe und dass es sehr spannend zu lesen war. Ich glaube, niemand hat bisher die Mörder erraten. :-)

Jemand hat mir geschrieben: „manchmal bekam ich schon eine wut auf die typen. alles ziemlich aus dem leben gegriffen und man findet sich und andere des öfteren wieder.“

Andere finden, dass das Thema doch zu depressiv sei, eine Verlegerin hat mir gar geschrieben, dass so ein Thema nicht als Roman abgehandelt werden könne. Was ja völlig absurd ist. Welches Thema ist für einen Roman per se ausgeschlossen? Und arbeits/los ist ja ein Kriminalroman...


Warum spendest du einen Teil des Verkaufserlöses an die Frauenhäuser?

Ich bin überzeugt davon, dass Literatur etwas bewirken kann. Ich habe etwas gegen geistige Umweltverschmutzung, gegen das Zudröhnen-Lassen der Gedanken und Gefühle. Ich lasse mich beim Lesen selbst nicht gern mit billigen Inhalten ablenken von der Realität rund um mich herum.

Ich möchte, dass Literatur über sich selbst hinaus etwas bewirkt. Deshalb geht 1 Euro pro verkauftem Buch an die Frauenhäuser.

(entstanden als Vorbereitung auf meine Lesung beim Wiener Salon)

Donnerstag, 22. März 2007

Tschechisch-Deutscher Kulturfrühling

Kulturelle Begegnungen zwischen Tschechischer und Deutscher Kultur bietet der Tschechisch - Deutsche Kulturfrühling.

Auf dem Literaturprogramm stehen unter anderem:

Deutsche Literaten im Prager Exil nach 1930
Jürgen Serke und Alice Horáčková
27. März 2007 19h
Prag, Tschechisches Zentrum, Rytířská 31


Die lange Nacht der kurzen Texte
Wer möchte, kann sich auch mit selbstverfassten Texten vor das Publikum wagen.
Wer bei der langen Nacht einen Text vortragen möchte (max. ca. 10 Minuten), sollte sich bis zum 18. 4. 2007 unter folgender Adresse anmelden: lange-nacht@web.de

19. April 2007 19h
Brünn, Österreich Institut, Moravské nám. 15


Mittwochs vom Bett aufzustehen/Srjedu stańši z łoža/Ve středu vstávaje z postele
Ein Abend der Poesie in tschechischer, sorbischer und deutscher Sprache mit musikalischer Umrahmung. Gäste: Benedykt Dyrlich, Milan Hrabal u.a.

23. April 2007 16h
Liberec/Reichenberg, Wissenschaftliche Bibliothek, Rumjancevova 1362/1



Lenka Reinerová
Lesung und Autogrammstunde
Als Zeitzeugin des Zusammenlebens von Tschechen, Deutschen und Juden in Prag bereichert Frau Reinerová mit ihrem Erzählen die europäische Literaturlandschaft und engagiert sich für Verständigung und Versöhnung in Europa.

04. Mai 2007 14h
Prag, Stand des Verlages Labyrint, Messegelände, Výstaviště 67


Donnerstag, 8. März 2007

lesungsabsage 17. april

meine lesung am 17. april findet nicht statt, da die veranstalter, das institut mentor, ihre seite der vereinbarung nicht einhält.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Ich lese - aus "arbeits/los"

Lesung aus arbeits/los:

24. März - 19 uhr:
der wiener salon