Zurück von meiner Reise ... Zunächst habe ich zwei Autorinnen-Kolleginnen in Köln getroffen - Fachsimpeln tut immer gut, Menschen, die die selbe Sprache sprechen. Nichts von wegen "Ach, Sie schreiben...". Sondern: Ja, wir schreiben.
Danach Holland, sehr anders, sehr entspannt, zunächst Amsterdam, Alkmaar, Zaandam. Viele Fahrräder, viel Ebene, viele Tiere, und natürlich Touris. ;-) Und... Katzen.
Und schließlich, Vlieland, Watteninsel, zwei Wochen (relative) Ruhe (relativ, weil Autofahren nur für Einheimische gestattet ist, die aber dafür brausen was herum mit ihren Karren und machen sich mit Baufahrzeugen wichtig.) Schließlich viel Inspiriation, viel Schreiben/Überarbeiten an meinem neuen Kriminalroman. Viel Wind in den Haaren, viel Sand überall und Möwen, Möwen überall.
Schön war's.
Und jetzt ist es schön, zurück zu sein.
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Mittwoch, 2. Juli 2008
Freitag, 26. Jänner 2007
Texte & Tee auf Reisen / 2
Die Frau Kollegin von sepiaport hat über mich gebloggt: Gestresst in Budapest - oder doch nicht?
Grund genug jedenfalls, Teil 2 meiner Tee-Erlebnisse im mittelosteuropäischen Nachbarland Tschechien zu berichten. Damit sich auch die Tschechien-Reisenden gut entspannen können!
Vorausgeschickt: In Prag gibt es einige nette Teehäuser!
Ein sehr nettes befindet sich in der eher unscheinbaren Ruzova-Straße in der Nähe des Wenzelsplatzes. Man kann auf Straßen-Höhe sitzen und Tee trinken, aber auch im Untergeschoß, praktisch im Keller - dort gibt es fein dekorierte Räumlichkeiten. Beispielsweise dienen dort Teeboxen als kleine Tische. Die Atmosphäre ist entspannt, es gibt vor allem eine große Auswahl an grünen Tees und Kräutertees, aber auch schwarze Tees. Auffallend ist auch das besonders hübsche, asiatische Geschirr samt kleiner Schalen!
Ein anderer Tearoom, den ich allerdings nicht besucht habe, ist im Hinterhof direkt am Wenzelsplatz zu finden.
Grund genug jedenfalls, Teil 2 meiner Tee-Erlebnisse im mittelosteuropäischen Nachbarland Tschechien zu berichten. Damit sich auch die Tschechien-Reisenden gut entspannen können!
Texte & Tee auf Reisen, Folge 2:
Tee-Reise-Geschichten
Tee-Reise-Geschichten
Vorausgeschickt: In Prag gibt es einige nette Teehäuser!
Ein sehr nettes befindet sich in der eher unscheinbaren Ruzova-Straße in der Nähe des Wenzelsplatzes. Man kann auf Straßen-Höhe sitzen und Tee trinken, aber auch im Untergeschoß, praktisch im Keller - dort gibt es fein dekorierte Räumlichkeiten. Beispielsweise dienen dort Teeboxen als kleine Tische. Die Atmosphäre ist entspannt, es gibt vor allem eine große Auswahl an grünen Tees und Kräutertees, aber auch schwarze Tees. Auffallend ist auch das besonders hübsche, asiatische Geschirr samt kleiner Schalen!
Ein anderer Tearoom, den ich allerdings nicht besucht habe, ist im Hinterhof direkt am Wenzelsplatz zu finden.
Samstag, 6. Jänner 2007
Berlin, Alexanderplatz
Einst war er titelgebend für den Roman von Alfred Döblin: Der Alexanderplatz in Berlin. Der Roman erschien erstmals 1929 als Fortsetzungsroman in der Frankfurter Zeitung; dann bei S. Fischer als Buch.
Der Alexanderplatz wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Bei der Neuerbauung des Ost-Berliner Zentrums 1966–71 erhielt der Platz seine gegenwärtige Gestalt und ist heute ein Verkehrsknotenpunkt, mit dem Charme und dem Getriebe einer riesigen Stadt.
Während des Kommunismus lag der "Alex" im Ostteil Berlins, die Stadt war geteilt. Nur der Fernsehturm war weithin zu sehen...
Heute schreibt Daily Ivy über seinen Jetzt-Zustand:
Der Alexanderplatz wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Bei der Neuerbauung des Ost-Berliner Zentrums 1966–71 erhielt der Platz seine gegenwärtige Gestalt und ist heute ein Verkehrsknotenpunkt, mit dem Charme und dem Getriebe einer riesigen Stadt.
Während des Kommunismus lag der "Alex" im Ostteil Berlins, die Stadt war geteilt. Nur der Fernsehturm war weithin zu sehen...
Heute schreibt Daily Ivy über seinen Jetzt-Zustand:
Wie die auf Klopfzeichen hohl klingende Statue von Marx und Engels trotzig vor dem in Demontage befindlichen Skelett des Palastes der Republik ausharrt, so harrt am Berliner Alexanderplatz der Fernsehturm als vertikaler DDR-Achtzigerjahre-Erlebnispark aus. Das Ostalgie-Herz könnte frohlocken, fehlte hier nicht die zum nostalgischen Erlebnis dringend benötigte ironische Distanz.http://ivy.antville.org/
Donnerstag, 14. Dezember 2006
Texte & Tee auf Reisen / 1
Texte & Tee auf Reisen, Folge 1:
Tee-Reise-Geschichten
Tee-Reise-Geschichten
Ich habe mich kürzlich für mein Fachbuch bei den österreichischen Nachbarn herumgetrieben und Interviews gemacht. So kann ich nun auch etwas mehr über Tee in diesen Ländern erzählen.
Interessanterweise gibt es in Budapest und Prag eine gute Auswahl an Tearooms. Diese Lokale sind auf Tee spezialisiert, die große Auswahl ist häufig direkt Wahnsinn! Für jeden Geschmck ist etwas dabei, ob Grün- oder Schwarztee, Kräutertee oder Roiboos. Manchmal bekommt man auch Kaffee, manchmal gilt "strictly tea".
Budapest
Ein Erlebnis, das man in Budapest nicht versäumen sollte, ist das
TEA HÁZ a Vörös Orosz Lánhoz - Red Lion TEA HOUSE: http://www.budapesthotels.com/touristguide/TeaHouses.asp
Wunderbare Stimmung, angenehme Düfte, viele viele Tees zur Auswahl. Man kann in separaten kleinen Räumen wie in Asien auf dem Boden sitzen...
Meist gilt in den Teehäusern Rauchverbot. Sie bieten jede Menge gesunder grüner Tees oder Kräutertees, aber auch schwarze Teesorten.
Über Prag später mehr!
Montag, 25. September 2006
Keine Reisereportage...
Am Samstagabend wirkt diese Wiese im Prater fast wie Alt Aussee. So fast ruhig - wenn ich mir den Verkehr der nahen Autobahn wegdenke. So grün. So idyllisch - wenn ich mir statt Parkbäumen Wald vorstelle. Die Leute spielen Frisbee, Kinder rufen, laufen, fetzen. Ein junger Mann spricht eine junge Frau an. Mehrere einzelne Menschen, Frauen vor allem, liegen in der Sonne und lesen. Ich esse Schokolade, genieße die letzte Sonne. Entspannt nach dem Abhalten des Schreibworkshops "Reisereportagen".
Keine Reise. Kaum sich bewegen. Nur - sein. Radfahrer, Liliputbahn, Hunde - ich brauche sie alle nicht zu beschreiben, keine amüsanten Anekdoten ausdenken, keine Pointen von Wirtschaftsjournalisten, die angehende Logopädinnen anquatschen und dann doch keine Telefonnummern austauschen. Oder von Grazer Autofahrern, die rund um den Praterstern kurven, auf der Suche nach ihrem Hotel - und der Wegbeschreibung ganz offensichtlich nicht gefolgt sind. Und auch keine Witze von wegen "Lost in Margareten",nur weil dem Rad-Weg-Weiser Richtung Siebenbrunnenplatz kein passender Radweg folgt.
Ich brauche keine philosophischen Gedanken gekonnt mit erlebten Bildern verknüpfen, keine Erlebnisse mit irgendwelchen Leuten, mit denen ich zuhause womöglich gar nicht sprechen würde. Schluss mit berichtenswerten Erlebnissen - oder Nichterlebnissen, die mit Ironie zu Berichtenswertem werden, eben weil nichts zu berichten ist, fast nichts. Was hat man gelernt? Was wirklich erlebt?
Dösen, Essen, Trinken. Und der profane Wunsch nach einem WC. Auch schon was.
Keine Reise. Kaum sich bewegen. Nur - sein. Radfahrer, Liliputbahn, Hunde - ich brauche sie alle nicht zu beschreiben, keine amüsanten Anekdoten ausdenken, keine Pointen von Wirtschaftsjournalisten, die angehende Logopädinnen anquatschen und dann doch keine Telefonnummern austauschen. Oder von Grazer Autofahrern, die rund um den Praterstern kurven, auf der Suche nach ihrem Hotel - und der Wegbeschreibung ganz offensichtlich nicht gefolgt sind. Und auch keine Witze von wegen "Lost in Margareten",nur weil dem Rad-Weg-Weiser Richtung Siebenbrunnenplatz kein passender Radweg folgt.
Ich brauche keine philosophischen Gedanken gekonnt mit erlebten Bildern verknüpfen, keine Erlebnisse mit irgendwelchen Leuten, mit denen ich zuhause womöglich gar nicht sprechen würde. Schluss mit berichtenswerten Erlebnissen - oder Nichterlebnissen, die mit Ironie zu Berichtenswertem werden, eben weil nichts zu berichten ist, fast nichts. Was hat man gelernt? Was wirklich erlebt?
Dösen, Essen, Trinken. Und der profane Wunsch nach einem WC. Auch schon was.
Montag, 18. September 2006
zurück in wien und rückblick aufs nördliche deutschland
Jetzt bin ich also wieder im heimatlich vertrauten Wien gelandet. Nach der Lektüre diverser Blogs (Abwesenheitsentzug?!) mache ich mich daran, etwas mehr übers nicht-da-sein zu schreiben.
Erst wollte ich ja so anfangen:
Doch, nun denn, ernsthaft.
Also: Das Nordmeer.
la mer du nord, das stimmt nicht ganz (das ist die Nordsee).
Aber ein nördliches Meer ist sie doch, die Ostsee.
Auf Englisch heißt sie Baltic Sea.
Ein stürmisches, ein rauhes Meer. Wild, Wellen, flaschengrün bis braun. Die Möwen singen ihr Lied dazu. Und das Daheim ist überall, ist weit weit weg.
Mehr dazu beim nächsten Mal...
Erst wollte ich ja so anfangen:
In zwei Blogs hintereinander lese ich was von al dente.
Das kann kein Zufall sein, denke ich mir. Und schreibe los.
Al dente.
Wann bin ich al dente?
So richtig richtig?
Wenn ich schreibe, wenn ich träume, wenn meine Pferde mit mir durchgehen und ich so richtig kreativ bin.
Knatschig werd ich bei zu viel Stress, dann bin ich zu lang gekocht, dann wird alles weich und unansehnlich und ungenießbar.
Doch, nun denn, ernsthaft.
Also: Das Nordmeer.
la mer du nord, das stimmt nicht ganz (das ist die Nordsee).
Aber ein nördliches Meer ist sie doch, die Ostsee.
Auf Englisch heißt sie Baltic Sea.
Ein stürmisches, ein rauhes Meer. Wild, Wellen, flaschengrün bis braun. Die Möwen singen ihr Lied dazu. Und das Daheim ist überall, ist weit weit weg.
Mehr dazu beim nächsten Mal...
Freitag, 25. August 2006
TEXTEUNDTEE urlaubt...
... und zwar an der Ostsee. Bis Mitte September.
http://www.ostsee.de/warnemuende/default.html
Zurück komme ich dann sicher nicht nur mit vielen neuen Ideen, Texten und vollgeschriebenen Journalen, sondern auch mit neuen Tee-Rezepten! Lasst Euch also überraschen und besucht mich dann wieder! Ob im Blog - oder in der Realität.
Euch allen ebenfalls eine schöne, kreative und inspirierende Zeit! Nützt ein Tässchen guten Tee dazu... wenn sonst nichts geht - Tee geht immer! Fällt Euch gerade kein interessantes Rezept ein, oder möchtet Ihr Neues über Tee lesen, schmökert doch mal in meinen Links zum Thema "Tee":
http://www.texteundtee.at/links.php
Ich bin übrigens immer interessiert an weiteren Links zu den Themen TEE und TEXTEN.
http://www.ostsee.de/warnemuende/default.html
Zurück komme ich dann sicher nicht nur mit vielen neuen Ideen, Texten und vollgeschriebenen Journalen, sondern auch mit neuen Tee-Rezepten! Lasst Euch also überraschen und besucht mich dann wieder! Ob im Blog - oder in der Realität.
Euch allen ebenfalls eine schöne, kreative und inspirierende Zeit! Nützt ein Tässchen guten Tee dazu... wenn sonst nichts geht - Tee geht immer! Fällt Euch gerade kein interessantes Rezept ein, oder möchtet Ihr Neues über Tee lesen, schmökert doch mal in meinen Links zum Thema "Tee":
http://www.texteundtee.at/links.php
Ich bin übrigens immer interessiert an weiteren Links zu den Themen TEE und TEXTEN.
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