Mittwoch, 5. November 2008
Interviews für 3000 Euro?
Freitag, 4. Mai 2007
Recherche ist machbar - Aus dem Alltag einer Schreiberin (5)
Frau Bürkl, wie machen Sie das eigentlich? Wie können Sie über mein Fachgebiet schreiben, ohne darin die Erfahrung zu haben, die ich mir im Lauf der Jahre erworben habe?Ich liebe gute Fragen. Diese ist eine. :-) Deshalb hier meine Antwort aus langjähriger Erfahrung.
Wer es noch nicht weiß: Ich komme aus dem Journalismus. In der Welt der Medien gilt: Wir sind VermittlerInnen. Zwischen der Welt da draußen (= LeserInnen) und der Welt irgendwo anders draußen (= die Menschen, über die wir schreiben).
Für wen schreiben wir?
Ein Beispiel: Unternehmen reden gern über sich selbst. Die LeserInnen einer Wirtschaftszeitung wie dem Wirtschaftsblatt, bei dem ich gearbeitet habe, interessiert hingegen: Was gibt es Neues bei diesen Unternehmen & was hat dies mit mir zu tun?
Heute lasse ich mir daher von meinen KundInnen ganz simpel erklären: Worum geht es beim gewünschten Thema? Wen wollen sie erreichen? Wie tickt die Zielgruppe? Davon hängt dann der Stil ab.
Entweder schreibe ich dann einen neuen Text; oder ich erhalte einen Rohtext, den ich überarbeite. Gibt es Fragen zum Thema, frage ich nach & arbeite dann entsprechend weiter. Das ganze hat den Sinn: Meine KundInnen machen sich mit diesem Text verständlich. Und schreiben in der Folge nicht mehr an den LeserInnen vorbei.
Ein weiteres Beispiel:
Interessiert die Leute die Technik, die hinter einem CMS steckt? Oder doch mehr der Nutzen, den sie in der täglichen Arbeit mit dieser Software haben? Und die Summe, die sie dafür hinblättern müssen?
Ich vermittle also zwischen dem Fachwissen meiner KundInnen und den LeserInnen, die weniger oder auch gar kein Fachwissen haben, dieses aber verstehen sollen /wollen. Damit diese dann zB. genau jenes CMS-System kaufen, über das ich geschrieben habe.
Mittwoch, 14. Februar 2007
Presse - Folter?
Heutzutage bedient man sich der Presse.
Oscar Wilde
Das gilt insbesondere, wenn man keine aktive Pressearbeit macht - sondern nur reagiert, wenn es schon brennt!
Ungeliebt, aber für viele der letzte Anker in der Not: Die Krisen-PR.
Besonders schade daran: Der Feuerwehreinsatz wäre nicht (oder nicht in dem Ausmaß) nötig, wenn der oder die jenige rechtzeitig aktive Kommunikation mit den Medien und ihren VertreterInnen gepflegt hätte.
Gilt ein Unternehmen jedoch als interviewscheu - wehren UnternehmensvertreterInnen jeden Kontakt durch JournalistInnen ab - kann leicht ein falsches Bild in den Medien entstehen.
Also: Lieber selbst entscheiden und aktiv werden!
-> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.
Dienstag, 13. Februar 2007
Pressearbeit für AutorInnen
Wie gute PR für AutorInnen aussehen kann, erläutert dort Oliver Gorus, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Gorus:
Natürlich ist das eigene Sach- oder Fachbuch schon eine PR-Maßnahme an sich – allerdings begrenzt auf die normalerweise überschaubare Zahl der Leser. Richtig spannend kann es aber werden, wenn man das Erscheinen bzw. die Existenz des Buches als Aufhänger für eine Story und als Eintrittskarte in die Redaktionen einsetzt. Dabei kann man als Autor sowohl auf Buchrezensionen setzen als auch auf redaktionelle Beiträge über den Autor und das Thema des Buches.
Aus der Sicht der Journalisten ist die Rezension ein etabliertes und bei den Lesern beliebtes Format, deshalb spielen sie das Spiel mit. Journalisten werden sich für neue Bücher interessieren, so lange es ihre Leser auch tun. Allerdings muss auch deutlich gesagt werden, dass angesichts der Flut von Neuerscheinungen, die jedes Frühjahr und jeden Herbst auf den Markt kommen, und der begrenzten Aufmerksamkeit des Publikums eine einzelne positive Besprechung ein Buch noch nicht zum Bestseller macht. Selbst eine Erwähnung in „Zeit“, „FAZ“, „Süddeutscher“ oder „NZZ“ befeuert heutzutage nicht automatisch die Verkaufszahlen eines Buches. Außerdem sind auch die Journalisten von der Titelschwemme überfordert, und in ihren Büros stapeln sich die Bücher, die sie besprechen sollen.
Den kompletten Artikel lesen Sie hier.
Samstag, 10. Februar 2007
Was macht erfolgreiche PR-Menschen aus?
Was macht nun erfolgreiche PR-Menschen aus?
- Sie können zuhören. Ihrem Kunden UND den JournalistInnen.
- Sie erkennen gute Storys.
- Sie können schreiben. So wie es in den Medien ankommt.
- Sie können unterscheiden. Zum Beispiel zwischen Fachpresse & allgemeinen Medien.
- Sie können reden. Wenn sie in einer Redaktion anrufen. Womöglich vor Redaktionsschluss.
- Sie können etwas auf den Punkt bringen. :-)
--> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.
Freitag, 9. Februar 2007
Klassische PR - einfach nur fad?!
Ich komme aus dem Journalismus, dem Wirtschaftsjournalismus, genauer gesagt. Ich liebe gute Storys - dabei ist mir relativ gleichgültig, auf welchem Weg sie bei mir ankommen. Am besten funktioniert es meist, wenn der Zugang ein persönlicher ist. :-)
Die JournalistInnen in den Redaktionen erhalten täglich eine Riesen-Menge unsinniger und jeden Sinn entbehrender Presseaussendungen. Oft geht es um Themen, die der/die Angeschriebene gar nicht betreut. Den Vogel schießt eine bestimmte Bildungsinstitution ab, die bei jeder Graduierungszeremonie neuer AbsolventInnen eine Aussendung macht... Ob das je wo abgedruckt wurde?!!! Vieles landet ungelesen im elektronischen Papierkorb. Und ob JournalistInnen wirklich die Zeit haben, Blogs zu lesen?
Deshalb lege ich solch großen Wert auf die Basis einer guten Medienkommunikation. Ohne erledigte Hausaufgaben verpuffen die hehresten Ziele ins Nichts.
Die Hausaufgaben - schon erledigt?
Zielgruppe: Wen wollen Sie ansprechen?
Thema: Womit wollen Sie die Zielgruppe ansprechen?
Medien: Welche Medien konsumiert die Zielgruppe?
AnsprechpartnerInnen: Welche Ressorts kommen in Frage?
--> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.
Mittwoch, 7. Februar 2007
PR - Und welche Medien dürfen's sein?
Dabei kann es sinnvoller sein, mit ausgewählten fünf Journalistinnen oder Journalisten zu sprechen, um ein Thema zielgerecht in die Medien zu bringen - als ein super toller Verteiler von 40.000 Kontakten.
--> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.
