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Mittwoch, 14. Februar 2007

WAS statt WIE - oder: Wo bitte geht's hier zur Geschichte?

Ich stelle es immer wieder fest - auch auf Webseiten von TexterInnen: Das WIE der Texte steht im Vordergrund. Da wird um Formulierungen gefeilscht, von griffigen Überschriften fabuliert, auf Füllwörter "geschumpfen"und so weiter. Vor lauter schreiberischem Handwerk gerät eine Sache all zu oft in den Hintergrund:

Wo bitte ist die Geschichte?

Dies ist ein sehr üblicher Fehler in der Pressearbeit - Texte und Aussendungen werden en masse produziert. Aber haben Sie auch eine Geschichte?

Geschichte kommt von Geschehen.

JournalistInnen wollen Geschichten - gute Geschichten. Keine Werbung!! Versenden Sie auf keinen Fall Muster-Werbematerial, das Sie schon in der Schublade haben, wenn Sie nach Informationen zu Ihrem Unternehmen gefragt werden!

Überprüfen Sie einmal Ihre nächste PR-Aktion im Hinblick darauf. Fragen Sie sich beispielsweise:
  • Was ist Ihre Geschichte? Worum geht es?
  • Wer sind die handelnden Personen Ihrer Geschichte? Können sie etwas sagen ? (-->Zitate!)
  • Was geschieht in Ihrer Geschichte? Was ist daran neu? Ungewöhnlich?
  • Beantwortet Ihre Geschichte folgende 5 klassischen W: Wer, Was, Wann, Wo, Warum?
-> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.

Samstag, 10. Februar 2007

Was macht erfolgreiche PR-Menschen aus?

Wie schon erwähnt, ich steh auf persönliche Kommunikation als oberste Quelle aller Informationen. Daher nicht gänzlich unwichtig - der Mensch dahinter.

Was macht nun erfolgreiche PR-Menschen aus?
- Sie können zuhören. Ihrem Kunden UND den JournalistInnen.
- Sie erkennen gute Storys.
- Sie können schreiben. So wie es in den Medien ankommt.
- Sie können unterscheiden. Zum Beispiel zwischen Fachpresse & allgemeinen Medien.
- Sie können reden. Wenn sie in einer Redaktion anrufen. Womöglich vor Redaktionsschluss.
- Sie können etwas auf den Punkt bringen. :-)

--> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.

Freitag, 9. Februar 2007

Klassische PR - einfach nur fad?!

Nun ja. Die klassische PR. Ist ja eigentlich fad, oder? Dagegen kann man mit der neuesten Technik einfach mal selbst ans Werk gehen. Oder wie war das noch gleich mit Ihrer Beziehung zu Medien & JournalistInnen?

Ich komme aus dem Journalismus, dem Wirtschaftsjournalismus, genauer gesagt. Ich liebe gute Storys - dabei ist mir relativ gleichgültig, auf welchem Weg sie bei mir ankommen. Am besten funktioniert es meist, wenn der Zugang ein persönlicher ist. :-)

Die JournalistInnen in den Redaktionen erhalten täglich eine Riesen-Menge unsinniger und jeden Sinn entbehrender Presseaussendungen. Oft geht es um Themen, die der/die Angeschriebene gar nicht betreut. Den Vogel schießt eine bestimmte Bildungsinstitution ab, die bei jeder Graduierungszeremonie neuer AbsolventInnen eine Aussendung macht... Ob das je wo abgedruckt wurde?!!! Vieles landet ungelesen im elektronischen Papierkorb. Und ob JournalistInnen wirklich die Zeit haben, Blogs zu lesen?

Deshalb lege ich solch großen Wert auf die Basis einer guten Medienkommunikation. Ohne erledigte Hausaufgaben verpuffen die hehresten Ziele ins Nichts.

Die Hausaufgaben - schon erledigt?

Zielgruppe: Wen wollen Sie ansprechen?
Thema: Womit wollen Sie die Zielgruppe ansprechen?
Medien: Welche Medien konsumiert die Zielgruppe?
AnsprechpartnerInnen: Welche Ressorts kommen in Frage?

--> Ein Beitrag zum Business-Blog Karneval - veranstaltet von erfolg-pr.