Freitag, 6. März 2009
Schreibrituale
Mittwoch, 4. März 2009
Krise revisited
Mit den steigenden Anforderungen in der Arbeitswelt steigt der Druck auf die Menschen, die Finanzkrise verstärkt die Situation. Die angespannte Situation am Arbeitsplatz führe vermehrt zu psychischen Stress und Krisen: Konkurrenzdruck fördere Burn-out und Mobbing, berichtete der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.So ähnlich hörte sich das auch 2000 /2001 an, nach dem Platzen der New Economy-Blase, dem 11. September und allem, was danach an Krise geschah.
(Die Standard.at)
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Biografie Schreiben
Hier mein Schreibimpuls, falls Sie ihn ausprobieren möchten! Ich empfehle, sich dafür eineinhalb bis zwei Stunden Zeit zu nehmen.
Achtung: Dieser Schreibimpuls ist urheberrechtlich geschützt & darf nicht kopiert oder weiter verwendet werden!
Thema:
Freundschaft, Freundinnen, freundlich sein
was bedeuten uns bestimmte Freundinnen und Freunde?
in der Kindheit und jetzt?
Wer ist uns wichtig und warum?
Methode:
Automatisches Schreiben. Beginnen Sie einen Text mit den Worten:
"Meine Freunde / Freundinnen ...“
10 Minuten lang alles aufschreiben was kommt!
Keine Zensur, lassen Sie den Gedanken freien Lauf.
2. Schritt:
unterstreichen Sie in diesen Zeilen alle Stellen,die Sie besonders ansprechen.
Lassen Sie sich davon zu einem Text inspirieren! Die Form ist frei.
Frauentag
Als EU-Kommissar Vladimir Spidla, zuständig für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit am Dienstag die Kampagne "Close the gender pay gap" zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles präsentierte, wurde ein Länderranking präsentiert. Österreich liegt im EU-Vergleich an 26. also vorletzter Stelle. Hierzulande verdienen Frauen um 25,5 Prozent weniger als Männer. EU-weit beträgt der Unterschied 17,4 Prozent. In Zahlen sind das auf die Lebensarbeitszeit hochgerechnet 160.000 Euro. Das Ranking bezieht sich auf Daten aus dem Jahr 2007 und zeigt auch, dass Österreich stagniert. Denn auch 2006 lag das Lohngefälle bereits bei 25,5 Prozent.
Dienstag, 3. März 2009
Orhan Pamuk übers Tagträumen
ZEIT: Wo ist die genaue Grenze zwischen Tagträumen und Produktivsein? Und wo die Grenze zwischen Literatur und Eskapismus?
Pamuk: Für einen Jungen liegt das alles nah beieinander, aber für einen Schriftsteller, der die letzten 32 Jahre damit verbracht hat, ist Tagträumen eine gute Sache. Ich glaube, alle Autoren brauchen diese zweckfreie Zeit, das Gefühl, einmal für gar nichts verantwortlich zu sein. Strukturen, Romane, Bilder – die wirklichen Ideen kommen mir in diesen Momenten. (...)ZEIT: Was tun Sie dafür, dass die Ideen, die Ihnen beim Tagträumen kommen, weiterwachsen?
Pamuk: Das Schreiben besteht aus zwei Teilen. Der eine ist: Man befindet sich bereits innerhalb eines Romans, setzt ihn fort, man weiß mehr oder weniger, was man am nächsten Tag schreiben will, man hat Notizen, anhand deren schreibt man dann. Das würde ich eher das Ausführen nennen: Eine bereits vorhandene Idee wird weiterentwickelt. Das mache ich Tag für Tag. Ein anderer Teil, den ich noch mehr genieße als das Schreiben selbst, ist das Fantasieren, das Imaginieren von Details, Szenen, Farben, Linien. Entweder eines Romans, den ich noch gar nicht geschrieben habe, den ich eines Tages vielleicht schreiben werde, oder der nächsten Kapitel. Zum Glück habe ich mir früh eine Technik des Aufzeichnens angewöhnt. Auch wenn es mitten in der Nacht ist: Ich stehe auf und mache meine Notizen, da bin ich sehr diszipliniert. Also schreibe ich auf: Notizen zu Kapitel 17. Oder vielleicht weiß ich auch noch nicht die Nummer, sondern einfach: das Kapitel, wo der und der den und den trifft. Oder ich notiere eine Idee zu einem neuen Roman. Alle Ideen und Bilder für Romane, die ich irgendwann einmal schreiben möchte, halte ich fest. Und wenn es dann so weit ist, bin ich vorbereitet.
(Vollständiges Interview: Die Zeit)
