Mittwoch, 14. März 2007

Frauentag: Artikel-Bilanz

Am 8. März war Frauentag, der seit 1911 begangen wird.

Archivalia stellt eine Bilanz erschienener Artikel zum Thema vor (vor allem auf Deutschland bezogen).

Darunter ua.:

Über den Frauentag in der DDR: http://www.morgenpost.de/content/2007/03/08/berlin/887295.html

Das taz-Dossier Miss Feminismus - in 9 Teilen!
http://www.taz.de/pt/2007/03/08.1/ges.q,TAZ

Freitag, 9. März 2007

Workshop-Einladung: Reportagen aus dem Leben erzählen

Am 20. März 2007 beginnt mein nächster Workshop:

Reportagen aus dem Leben erzählen I
Biografisches Schreiben zum Kennenlernen, besonders für SeniorInnen

(Bitte kommen Sie auch, auch wenn Sie sich noch nicht als SeniorIn fühlen. :-) )

In diesem Workshop geht es darum, Geschichten aus dem eigenen Leben aufzuschreiben. Was ist das Besondere am biografischen Schreiben? Wie fange ich an? In einer Gruppe Gleichgesinnter können die TeilnehmerInnen Texte verfassen, vorlesen und Feedback erhalten.

Weitere Informationen gibt es hier.

Donnerstag, 8. März 2007

Frauen schreiben und lesen

Zum heutigen Frauentag ein Lesetipp:
Madeleine Wolensky über Frauen und ihre Geschichte! Mit jeder Menge Literaturempfehlungen!

lesungsabsage 17. april

meine lesung am 17. april findet nicht statt, da die veranstalter, das institut mentor, ihre seite der vereinbarung nicht einhält.

Nordischer Literaturpreis für "Die Traumfakultät"

Die schwedische Schriftstellerin Sara Stridsberg erhält für "Die Traumfakultät" den Nordischen Literaturpreis. In diesem Buch schreibt Stridsberg über die Feministin Valerie Solanas, die einst auf Andy Warhol schoss. Wikipedia über Valerie Solanas:
Laut des psychiatrischen Gerichtsgutachtens von 1968 war Solanas Kindheit und Jugend von einem "zerrütteten Elternhaus" geprägt. Sie wurde von ihrem Vater sexuell missbraucht und von ihrer Mutter geschlagen.
Für Deutschlandradio sagte die Autorin über ihr Buch:
"Es ist ein Roman, der auf der einen Seite eine Phantasie über eine historische Person ist, eine amerikanische feministische Vordenkerin. Gleichzeitig ist es eine Geschichte darüber, wie man eine Geschichte erzählt. Wie nahe man einem Menschen durch eine Erzählung kommen kann. Ob das möglich ist und angemessen ausfällt. Und diese Frage beantworte ich, indem ich mich in die unterschiedlichen Charaktere des Romans persönlich hineinversetze, ich spiegle mich in Valeries Mutter oder in ihren Liebhaberinnen. Mit ihnen habe ich genauso viel zu tun wie mit der Erzählerin."
Für die Jury des Nordischen Literaturpreises ist es der Mix aus "dokumentarischem Material und freier Fiktion, die zu einer fiebrig vibrierenden Prosa" führen. Der Roman sei von "enormer Energie und Lust an Sprache" getragen und eine "höchst wirkungsvolle Abrechnung mit den Unterdrückungsmechanismen der Gesellschaft", heißt es in der Begründung der Juroren.